Schlagwort: Leitthema

Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Eine Nacht im Hotel Wald

Wildnis erleben und darüber schreiben, das war die Idee für diesen Artikel. Sie zu finden, war in den Wäldern der Region schwieriger als gedacht. Aber ein bisschen aus der Komfortzone ausbrechen gelang. Etwas mehr Wildnis fand die Co-Autorin in der Karibik.

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Die Wildnis ruft

Der gewählte Titel könnte durchaus mit dem berühmten, Oskar-gekrönten Film aus dem Jahre 1946 in Verbindung gebracht werden. Die Geschichte handelt von der Suche nach Einsamkeit und den herzberührenden Erlebnissen zwischen Menschen und Tieren in den kaum besiedelten Sümpfen von Florida. Auch noch 80 Jahre nach seiner Veröffentlichung geniesst dieser Film viel Beachtung und wird wiederkehrend in vielen Ländern im Fernsehen ausgestrahlt. Aber eigentlich möchte ich das Thema Wildnis in unserer heutigen bewegten, stressigen und oft reizüberfluteten Zeit etwas einordnen.

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Wildnis und ihre ungezähmten Menschen

Sie leben dort, wo die Strassen schmal werden und sich schliesslich ganz verlieren. In den Hängen, zwischen Fels, Wald und Wetter, stehen die Höfe der Bergbauern wie stille Wächter einer alten Zeit. Hier ist das Leben nicht glattgeschliffen. Es hat Ecken und Kanten wie das Holz der Stalltüren, das Wind und Sonne über Jahrzehnte gezeichnet haben.

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Wissen wiederentdecken

Naturpädagoge Jürg Schär kennt sich in der heimischen Landschaft bestens aus. Von Kind auf bewegte er sich viel im Wald. Seit vielen Jahren gibt er Kurse und hilft anderen, einen Zugang zur Wildnis zu finden.

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Natürliche Ordnung im Chaos

Auf der «Wilden Wiese» in Rüschegg Gambach wachsen keine perfekten Rosen, sondern Blumen mit Charakter. Barbara von Holtey produziert regionale Schnittblumen im Rhythmus der Natur und begleitet von Menschen, die sich in Übergängen befinden.

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Nuithonia und die Wüstenei

Der Region Gantrisch wird oft nachgesagt, dass ihr ein besonders naturbelassener Charakter eigen sei. Doch wie überall in der Schweiz prägt auch hier im 21. Jahrhundert der Einfluss des Menschen das landschaftliche Erscheinungsbild massgeblich. Wie mag diese Gegend am Fuss der Voralpen denn früher ausgesehen haben? Wann gab es hier noch richtige Wildnis?

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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Heimat ist nicht, sie wächst

Fasst man die Einträge verschiedener Lexika zusammen, könnte man unter Heimat in etwa Folgendes verstehen: Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). Ein Versuch, diese neutrale Umschreibung ins Frühlingsgrün des Gantrischgebiets zu tragen.

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Heimat für Mensch und Tier

Ein Haus im Grünen, Tiere, Ruhe, Aussicht – davon träumen viele. Niklaus und Ruth Köpplin haben sich diesen Traum erfüllt, auch wenn es Schattenseiten gab. «Wir würden alles nochmals genau gleich machen», schauen sie auf bald vier bewegte Jahrzehnte zurück.

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Aktuelle Berichte

Wildnis – ein schöner Mythos?

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

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«Ein Dorf braucht Gemeinschaft»

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Kleine Flächen, grosse Wirkung

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.

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