
Konkreter Klimaschutz
Wer Energie spart oder auf erneuerbare Energien setzt, soll von der Gemeinde finanzielle Unterstützung erhalten können. Riggisberg überarbeitet dafür das veraltete Reglement des Energie-Förderfonds und richtet es neu aus.

Wer Energie spart oder auf erneuerbare Energien setzt, soll von der Gemeinde finanzielle Unterstützung erhalten können. Riggisberg überarbeitet dafür das veraltete Reglement des Energie-Förderfonds und richtet es neu aus.

Wo einst Militärangehörige untergebracht waren, ziehen heute Feriengäste ein. Nach rund zwei Jahren Umbau hat das Berghaus Gurnigel am 1. August wieder seine Türen geöffnet. Entstanden ist ein modernes Berghaus mit 27 Wohneinheiten, Restaurant, Sauna, Seminarzentrum – und mit erstaunlich viel Gstaad im Gepäck.

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

Seit vier Jahren schiesst der zusammen mit einem Bruder und drei Schwestern auf dem elterlichen Bauernhof in Riggisberg aufgewachsene Stefan Rüegsegger seine Tore für den HC La Chaux-de-Fonds. Wie lange er noch die Farben der Neuenburger tragen wird, steht in den Sternen. Rüegseggers Vertrag läuft Ende Saison aus und torgefährliche Zweiweg-Stürmer sind eine rare Spezies und deshalb sehr gefragt.

Im Schulalltag treffen drei Generationen aufeinander: Kinder, Lehrpersonen sowie Seniorinnen und Senioren. Seit 2017 nimmt die Schule Riggisberg am Projekt Win-3 der Pro Senectute Kanton Bern teil, einem generationenübergreifenden Engagement, das inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags ist.

Manche transportieren ihre Passagiere nur, diese Familie begleitet sie. Seit Generationen. Unterwegs in der weiten Welt oder vor der eigenen Haustüre im Gantrischgebiet – die Familie Engeloch weiss wie kaum jemand anderes, wie eng Reisen und Leben miteinander verbunden sind. Ein Gespräch mit Peter Engeloch.

Ein grosses Haus für viele Bedürfnisse. Das Berghaus Gurnigel steckt mitten in seiner Verwandlung hin zur Lodge. Innenarchitekt Peter Kohler verrät, was da alles entsteht.

Am 28. September stimmt die Toffener Bevölkerung über den Kredit für die Sanierung und Neugestaltung der Bahnhofstrasse inklusive der Werkleitungen ab. Gemeindepräsident Carl Bütler erläutert, warum das Vorhaben wichtig und dringend sei.

Wer kennt nicht den Taj Mahal, das weltberühmte Mausoleum im indischen Agra? Das Bauwerk demonstriert die Kultur und den Sinn für Eleganz und Pracht der Mogulherrscher. Viel weniger bekannt ist die Textilproduktion jener Zeit. Welche Stoffe unter der Herrschaft der Mogul-Dynastie (1526–1858) entstanden und wofür diese verwendet wurden, zeigt nun eine Ausstellung der Abegg-Stiftung in Riggisberg.

Wenn andere noch den ersten Kaffee schlürfen, hat er oft schon seine Laufrunde hinter sich. Frühmorgens durchatmen, den Kopf lüften, den Tag aktiv beginnen – so tickt Simon Zahnd. Als Geschäftsmann, Veranstalter und Ideenlieferant mischt er die Region auf – mit viel Elan, einem Lächeln und der festen Überzeugung: Wer sich bewegt, lebt besser und tut der Umwelt Gutes.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.