Schlagwort: Leitthema

Wildnis und ihre ungezähmten Menschen

Sie leben dort, wo die Strassen schmal werden und sich schliesslich ganz verlieren. In den Hängen, zwischen Fels, Wald und Wetter, stehen die Höfe der Bergbauern wie stille Wächter einer alten Zeit. Hier ist das Leben nicht glattgeschliffen. Es hat Ecken und Kanten wie das Holz der Stalltüren, das Wind und Sonne über Jahrzehnte gezeichnet haben.

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Wissen wiederentdecken

Naturpädagoge Jürg Schär kennt sich in der heimischen Landschaft bestens aus. Von Kind auf bewegte er sich viel im Wald. Seit vielen Jahren gibt er Kurse und hilft anderen, einen Zugang zur Wildnis zu finden.

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Natürliche Ordnung im Chaos

Auf der «Wilden Wiese» in Rüschegg Gambach wachsen keine perfekten Rosen, sondern Blumen mit Charakter. Barbara von Holtey produziert regionale Schnittblumen im Rhythmus der Natur und begleitet von Menschen, die sich in Übergängen befinden.

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Nuithonia und die Wüstenei

Der Region Gantrisch wird oft nachgesagt, dass ihr ein besonders naturbelassener Charakter eigen sei. Doch wie überall in der Schweiz prägt auch hier im 21. Jahrhundert der Einfluss des Menschen das landschaftliche Erscheinungsbild massgeblich. Wie mag diese Gegend am Fuss der Voralpen denn früher ausgesehen haben? Wann gab es hier noch richtige Wildnis?

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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Heimat ist nicht, sie wächst

Fasst man die Einträge verschiedener Lexika zusammen, könnte man unter Heimat in etwa Folgendes verstehen: Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). Ein Versuch, diese neutrale Umschreibung ins Frühlingsgrün des Gantrischgebiets zu tragen.

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Heimat für Mensch und Tier

Ein Haus im Grünen, Tiere, Ruhe, Aussicht – davon träumen viele. Niklaus und Ruth Köpplin haben sich diesen Traum erfüllt, auch wenn es Schattenseiten gab. «Wir würden alles nochmals genau gleich machen», schauen sie auf bald vier bewegte Jahrzehnte zurück.

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Waldwein vom Längenberg

In einer kinderreichen armen Bauernfamilie auf dem Längenberg hatte sich wieder einmal Nachwuchs eingestellt. Nach altem Brauch zog der Vater aus, um der Mutter ein Mass Wein an das Kindbett zu bringen. Da er mausarm war, hatte er mühselig einige Münzen zusammengekratzt, um sich beim Dorfwirt einen Krug mit welschem Rebensaft füllen zu lassen. Ehe er sich wieder heimzu wandte, um seiner Frau den Wein zu kredenzen, blieb er freilich noch eine Weile am Stammtisch der Gaststube sitzen.

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Über Heimat, Wahlheimat und Engagement in der Region

Carte Blanche – Geboren bin ich in München, aufgewachsen in Augsburg. Mit 14 Jahren zog ich mit meiner Familie nach West-Berlin. Es folgten zwei Jahre Schreinerlehre und dreieinhalb Jahre Hochschulstudium in Bayern. Mit dem Einstieg ins Berufsleben war ich fünf Jahre als Beraterin viel unterwegs. Danach erlebten wir eine intensive, fünfjährige Familienphase in Reutte (A), in der unsere drei Töchter geboren wurden.

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Gantrisch auf der Zunge und im Ohr

Unser individuelles Heimatgefühl ist typischerweise durch die Landschaft geprägt, in der wir als Kind gelebt haben. Überdies vielleicht durch bestimmte Personen oder Gebäude «vo früecher». Auch spezifische Gerüche oder Klänge können ein ganzes Kaleidoskop von Erinnerungen in uns aufblühen lassen. Besonders tief an unsere Wurzeln rührt aber die Sprache, mit der wir aufgewachsen sind. «De faats unger einisch z’Grächtem afa heimele.»

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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