
Nicht ewig überlegen
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

Eine Stimmbeteiligung unter 10 % und eine Übervertretung älterer Generationen sind an vielen Gemeindeversammlungen ein vertrautes Bild – auch in Jaberg. Der Gemeinderat hat nun neue Wege beschritten, um dem entgegenzuwirken. Dies ganz im Sinn des aktuellen Leitbildes – siehe Foto mit einem Ausschnitt davon –, wie Gemeindepräsidentin Marianne Zürcher erklärt: «Wir betonen in unseren Werten den generationenübergreifenden Zusammenhalt der Gemeinde.»

Sie trainieren auch bei Regen und Schnee und bestreiten Turniere mit Ehrgeiz. Doch im Zentrum stehen der Spass am Sport und der Zusammenhalt als Team. Nach dem Training erzählen die FC Gerzensee Frauen, warum sie sich als zusammengewürfelte Truppe doch als Einheit verstehen.

Die Vize-Schweizermeisterinnen im Fussball reisen nach Kaufdorf, um gegen das Team Gürbetal anzutreten: eine Geschichte, wie sie nur der Schweizer Cup schreiben kann. Die Vorbereitungen laufen.

Sie geniessen Zeit in der Natur, suchen den Adrenalinkick oder sind gemütlich mit der Familie unterwegs. Mountainbikerinnen und Mountainbiker sind häufig auf Wald- und Wanderwegen anzutreffen – gemeinsam mit Wandernden und auf Wegen, die auch durch fremden Waldbesitz führen. Mit der wachsenden Beliebtheit des Sports treffen deshalb zunehmend unterschiedliche Interessen aufeinander, auch mit Konfliktpotenzial.

Das Projekt «Lebendiges Gürbetal» ist mittendrin. In der ersten Jahreshälfte ist bereits einiges passiert: Über 1000 Menschen haben die Roadshow besucht. Über 50 Personen wollten es genauer wissen und haben an einem der acht Gartenkurse gelernt, wie sich der eigene Garten lebendiger gestalten lässt.

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

Wildnis erleben und darüber schreiben, das war die Idee für diesen Artikel. Sie zu finden, war in den Wäldern der Region schwieriger als gedacht. Aber ein bisschen aus der Komfortzone ausbrechen gelang. Etwas mehr Wildnis fand die Co-Autorin in der Karibik.

Bald geht es los mit der Jahresschule Belp. Weniger Wochenstunden für die Schülerinnen und Schüler, dafür auch weniger Schulferien. Das Pilotprojekt stösst bei vielen Eltern und Fachleuten auf grosses Interesse – trotz mancher ungenauer Artikel und Sendungen.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.