
Sie müssen selten einen Wahlkampf führen, doch ohne sie wäre die Schweizer Politik nicht dieselbe: Rund 70’000 Kommissionsmitglieder engagieren sich in Gemeinden. Sie übernehmen Verantwortung, bringen ihre Perspektive und Expertise ein. Vielerorts im ländlichen Raum ist man froh, überhaupt jemanden dafür zu begeistern. In Zeiten polarisierender Zwei-Fronten-Debatten ist das Milizsystem mit Kommissionen für eine bürgernahe Gestaltung des politischen Lebens umso wichtiger – jedoch nicht der einzige Weg, um Geschäfte demokratisch abzustützen.

Schattenspender, «Schärme», Kraftort, Kletterparadies, Früchteträger: Bäume sind nicht gleich Bäume, und manche ganz besonders nicht. Viele Menschen haben Lieblingsbäume, die sie gern aufsuchen, zu denen sie aufschauen, unter denen sie sich ausruhen, die sie bewusst pflanzen. Fünf Menschen aus der Region geben Einblick in ihre besondere Verbundenheit mit ihrem «Wunderbaum».

Die Fülle an Produkten, Dienstleistungen, Start-ups und weiteren Projekten war beeindruckend. Regionaler Safran, kunstvolle Balkonverzierungen, langlebige Blumensträusse oder eine Kunstausstellung. Feinste Verpflegung, eine Vakuumiererfindung, Umbauprojekte oder Wirtschaftsanalysen: Schon zum sechsten Mal versuchten der Naturpark Gantrisch zusammen mit der Wirtschafts-Vision Gantrisch herauszufinden, wem die Ehre des Innovationspreises gebührt. Drei Projekte setzten sich schliesslich durch.

Sie spielt Fussball in der höchsten Schweizer Liga, wo sie trotz vieler Niederlagen das Positive sieht und ihre Ziele nicht aus den Augen lässt: die Schwarzenburgerin Daria Willimann. Die ehemalige Juniorinnen-Nationalspielerin und U19-Schweizermeisterin hat schon viel erreicht – und ihre Karriere verspricht noch weiteres Potenzial.

Als Zentrumsgemeinde, die stark gewachsen ist, hat Belp Investitionsbedarf. Gemeindepräsident Stefan Neuenschwander ist zuversichtlich, dass dank der engagierten Bevölkerung, der kompetenten Verwaltung und dem zielgerichtet arbeitenden neuen Gemeinderat die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden können.

Es ist eine eher kühle Septembernacht. Während kaum mehr jemand draussen unterwegs ist, machen sich zwei Fischereiaufseher des Kantons Bern auf den Weg. Ihr Ziel: Ein Einblick in den Dohlenkrebs-Bestand der Region Gantrisch.

Über hundert Mitglieder und Gäste der Wirtschafts-Vision Gantrisch hatten sich am 23. Oktober in der Mehrzweckhalle Pöschen versammelt, wo das diesjährige Gantrisch Forum stattfand. Seit 2006, mit Ausnahme des Pandemiejahres 2020, gehört es zum Gantrisch-Herbst dazu wie zum Längenberg der Blick aufs Nebelmeer.

In der Region Gantrisch arbeiten viele Vereine zusammen. Gerade im Fussball kennt man sich und pflegt Partnerschaften. Der SV Kaufdorf hat sogar eine Brücke bis in die Stadt Bern gebaut. Der Grund dafür? Geteilte Werte und die freundschaftliche Zusammenarbeit der Vorstandsmitglieder.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.