Autor: Salome Guida

Der Allerdonnersküher

Zwei wackere Männer aus Blumenstein – Schlosser und Bödner mit Namen – begaben sich vor Zeiten auf die Jagd in die Gantrischberge. Da die Pirsch auf das Hochwild dazumals der Obrigkeit vorbehalten war, mussten die beiden Männer ihrer Angelegenheit im Verborgenen obliegen. Doch die Waldungen um den Gurnigel waren noch wild und weglos genug, um sich darin ausreichend vor neugierigen Blicken verbergen zu können. Der Jüngere hatte seinen Hund dabei, der helfen sollte, die Fährten des begehrten Wildes aufzustöbern.

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Wissen wiederentdecken

Naturpädagoge Jürg Schär kennt sich in der heimischen Landschaft bestens aus. Von Kind auf bewegte er sich viel im Wald. Seit vielen Jahren gibt er Kurse und hilft anderen, einen Zugang zur Wildnis zu finden.

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Den Traum ins Ziel geschoben

Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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Im Revier der Pinselohren

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist auch der Luchs nicht weit weg. Dies nach vielen Jahrzehnten Abwesenheit. Doch seit rund zehn Jahren ist die Raubkatze auch in der Region Gantrisch wieder heimisch geworden. Marianne Bürki ist dem Tier auf der Spur.

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Ganz dazugehören

«Wir treffen uns heute Abend in diesem Saal, um SIE zu feiern.» Gemeinderätin Kristin Arnold Zehnder begrüsst am Abend des 26. Februar 49 Personen, die im vergangenen Jahr eingebürgert wurden, zudem deren Familien und Begleitpersonen, ihre Kollegen aus dem Gemeinderat und die Mitglieder des Einbürgerungsausschusses. 2025 haben in Belp so viele Personen wie noch nie das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

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«Ich spüre Verbundenheit»

Eine Mutter gibt ihr drei Wochen junges Baby einem fremden Mann in die Arme. Er und seine Frau sind fortan dessen Eltern. 35 Jahre später macht sich die
adoptierte Frau erstmals auf die Suche nach ihrer Herkunft. Eine Geschichte über Behördenversagen, aber auch über Verbundenheit über Kontinente und Jahrzehnte hinweg.

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Teil der Gesellschaft

Italienerinnen, Tamilen oder Türkinnen in der Schweiz sind oft schon jahrzehntelang auch Schweizer Bürgerinnen oder Schweizer Bürger. Kinder mit familiären Wurzeln in Albanien, Afghanistan oder Eritrea sind an den Schulen in Toffen, Guggisberg oder Plaffeien die Klassenkameraden von Andreas und Finn, von Anna und Sophie. Wer seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, möchte sich oft auch einbürgern lassen. Doch wie funktioniert das überhaupt?

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Guggisberger Bärnchampion

Ende Jahr ist Zeit, um die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und ein Fazit zu ziehen. So auch im Sportbereich, bei der SVS-Kürung herausragender Athletinnen und Athleten oder bei den kantonalen Sportpreisen. Aus dem Verteilgebiet dieser Zeitung dürfen sich Schwinger Fabian Staudenmann sowie der Marathon- und OL-Läufer Matthias Kyburz über eine Auszeichnung freuen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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