
Konkreter Klimaschutz
Wer Energie spart oder auf erneuerbare Energien setzt, soll von der Gemeinde finanzielle Unterstützung erhalten können. Riggisberg überarbeitet dafür das veraltete Reglement des Energie-Förderfonds und richtet es neu aus.

Wer Energie spart oder auf erneuerbare Energien setzt, soll von der Gemeinde finanzielle Unterstützung erhalten können. Riggisberg überarbeitet dafür das veraltete Reglement des Energie-Förderfonds und richtet es neu aus.

Eine Stimmbeteiligung unter 10 % und eine Übervertretung älterer Generationen sind an vielen Gemeindeversammlungen ein vertrautes Bild – auch in Jaberg. Der Gemeinderat hat nun neue Wege beschritten, um dem entgegenzuwirken. Dies ganz im Sinn des aktuellen Leitbildes – siehe Foto mit einem Ausschnitt davon –, wie Gemeindepräsidentin Marianne Zürcher erklärt: «Wir betonen in unseren Werten den generationenübergreifenden Zusammenhalt der Gemeinde.»

Gute Geschichten ergeben sich häufig spontan. So auch in diesem Fall: Die kurzfristige Anfrage wird positiv beantwortet, auf das telefonische Gespräch folgt ein persönliches Treffen mit Fototermin. Und schon sind wir mittendrin in einer (Familien-)Geschichte.

Vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka geflüchtet, einer Gemeinde in der Schweiz zugeordnet und für immer geblieben. Das ist die Geschichte zweier tamilischer Familien, welche sich in den 90er- Jahren in Rüeggisberg niedergelassen haben. Von der anfänglichen Sprachbarriere bis hin zum eigenen Hausbau haben sie viel erlebt. Sie sind verwurzelt mit der Schweiz und schätzen ihre Schönheit.

Im Herbst kommt es in der Region zur Schweizer Erstaufführung des «Oratoriums für den Frieden» von Georg Philipp Telemann. Unter der Leitung von Matthias Stefan wird die Chorgemeinschaft aus Belp und Wahlern unterstützt durch professionelle Musikschaffende. Das barocke Klangerlebnis wird ergänzt durch kurze Ausschnitte von Johann Sebastian Bach.

Sagenwanderer Andreas Sommer verarbeitet die überlieferten Sagen unserer Region zu neuen Geschichten, indem er Romane darüber schreibt. Seine umfangreiche «Helisee-Saga» geht diesen Herbst in die dritte Runde. Der Autor stellt «Das Lied des Mondvogels» in Schwarzenburg vor.

Sie trainieren auch bei Regen und Schnee und bestreiten Turniere mit Ehrgeiz. Doch im Zentrum stehen der Spass am Sport und der Zusammenhalt als Team. Nach dem Training erzählen die FC Gerzensee Frauen, warum sie sich als zusammengewürfelte Truppe doch als Einheit verstehen.

Die Vize-Schweizermeisterinnen im Fussball reisen nach Kaufdorf, um gegen das Team Gürbetal anzutreten: eine Geschichte, wie sie nur der Schweizer Cup schreiben kann. Die Vorbereitungen laufen.

Sie geniessen Zeit in der Natur, suchen den Adrenalinkick oder sind gemütlich mit der Familie unterwegs. Mountainbikerinnen und Mountainbiker sind häufig auf Wald- und Wanderwegen anzutreffen – gemeinsam mit Wandernden und auf Wegen, die auch durch fremden Waldbesitz führen. Mit der wachsenden Beliebtheit des Sports treffen deshalb zunehmend unterschiedliche Interessen aufeinander, auch mit Konfliktpotenzial.

Mit dem Schuljahr 2026/27 nahm die Bergahorn Schule in Oberschrot den Betrieb auf, mit vorerst einer Handvoll Kindern. Workshops und Kurse ergänzen das Angebot.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.