
So schützt du die Nacht bei dir zuhause
Gut eingesetztes Licht gibt Sicherheit, zeigt den Weg und lässt gleichzeitig die Umgebung angenehm dunkel. Das spart Strom, gibt den Blick auf die Sterne frei und bringt Ruhe und einen besseren Schlaf.

Gut eingesetztes Licht gibt Sicherheit, zeigt den Weg und lässt gleichzeitig die Umgebung angenehm dunkel. Das spart Strom, gibt den Blick auf die Sterne frei und bringt Ruhe und einen besseren Schlaf.

Eine neue Studie zeigt: Pflanzen, die nachts künstlichem Licht ausgesetzt sind, verhalten sich so, als wären die Tage länger. Dadurch verschieben sich Blühzeitpunkt und Pollenfreisetzung.

Die Mühle in Längenbühl steht seit rund zweihundert Jahren im Besitz der Familie Wenger Bezençon. Über sieben Generationen hinweg wurde der Betrieb geprägt, weiterentwickelt und durch herausfordernde Zeiten geführt. Heute trägt Carmen Bezençon die Verantwortung für die Dittligmühle und führt fort, was ihre Vorfahren aufgebaut haben.

Lange Wimpern öffnen und schliessen sich immer wieder. Es sind Pausen, die dieser strahlende Blick nur verlangt, damit man ihm nicht gänzlich erliegt. Welch sanfte Ausstrahlung umschmiegt ihr Wesen. Sie ist wahrlich die urschweizerische Anmut. So umwerfend schön wie ein Gipfel, so tiefgründig wie ein Bergsee und so eigenwillig wie eine schroffe Felslandschaft. Die Kuh. Willkommen im Stall der Familie Berger aus Burgistein. Willkommen in einer Welt, in der Schönheit mehrere Gesichter hat.

Alte Häuser haben viel zu erzählen. Umso mehr, wenn sie von Menschen bewohnt werden, welche selbst eng mit deren Geschichte verbunden sind. Verena und Hans Jörg Hänni leben seit vierzig Jahren gemeinsam im alten Schulhaus von Jaberg, welches schon mehr als zweihundert Jahre im Gebälk hat. Das Rentnerehepaar erzählt, wie Wohnort und persönliche Familiengeschichte miteinander verwoben sein können.

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.