Kategorie: Gemeinden

Ganz dazugehören

«Wir treffen uns heute Abend in diesem Saal, um SIE zu feiern.» Gemeinderätin Kristin Arnold Zehnder begrüsst am Abend des 26. Februar 49 Personen, die im vergangenen Jahr eingebürgert wurden, zudem deren Familien und Begleitpersonen, ihre Kollegen aus dem Gemeinderat und die Mitglieder des Einbürgerungsausschusses. 2025 haben in Belp so viele Personen wie noch nie das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

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Waldwein vom Längenberg

In einer kinderreichen armen Bauernfamilie auf dem Längenberg hatte sich wieder einmal Nachwuchs eingestellt. Nach altem Brauch zog der Vater aus, um der Mutter ein Mass Wein an das Kindbett zu bringen. Da er mausarm war, hatte er mühselig einige Münzen zusammengekratzt, um sich beim Dorfwirt einen Krug mit welschem Rebensaft füllen zu lassen. Ehe er sich wieder heimzu wandte, um seiner Frau den Wein zu kredenzen, blieb er freilich noch eine Weile am Stammtisch der Gaststube sitzen.

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Ein Höhepunkt im Jahreskalender

Plaffeien erfreut sich seiteinem halben Jahrhundert eines florierenden, generationenübergreifenden Theaterschaffens. Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Theatergesellschaft, Raphael Marro.

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Über Heimat, Wahlheimat und Engagement in der Region

Carte Blanche – Geboren bin ich in München, aufgewachsen in Augsburg. Mit 14 Jahren zog ich mit meiner Familie nach West-Berlin. Es folgten zwei Jahre Schreinerlehre und dreieinhalb Jahre Hochschulstudium in Bayern. Mit dem Einstieg ins Berufsleben war ich fünf Jahre als Beraterin viel unterwegs. Danach erlebten wir eine intensive, fünfjährige Familienphase in Reutte (A), in der unsere drei Töchter geboren wurden.

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Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Gantrisch auf der Zunge und im Ohr

Unser individuelles Heimatgefühl ist typischerweise durch die Landschaft geprägt, in der wir als Kind gelebt haben. Überdies vielleicht durch bestimmte Personen oder Gebäude «vo früecher». Auch spezifische Gerüche oder Klänge können ein ganzes Kaleidoskop von Erinnerungen in uns aufblühen lassen. Besonders tief an unsere Wurzeln rührt aber die Sprache, mit der wir aufgewachsen sind. «De faats unger einisch z’Grächtem afa heimele.»

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Heimat auf dem Teller

Seit dem 19. Jahrhundert kocht, gart, rüstet, dünstet und verwöhnt ein und dieselbe Familie aus Guggisberg Einkehrende von nah und fern. Kaum jemand weiss besser, wie Heimat schmeckt und riecht. Regula und Roger Aebischer haben ihre Heimat im Löwen Riffenmatt gefunden und diese landet immer auch ein wenig auf dem Teller.

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Heute nebeneinander – damals miteinander

Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.

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«Ich spüre Verbundenheit»

Eine Mutter gibt ihr drei Wochen junges Baby einem fremden Mann in die Arme. Er und seine Frau sind fortan dessen Eltern. 35 Jahre später macht sich die
adoptierte Frau erstmals auf die Suche nach ihrer Herkunft. Eine Geschichte über Behördenversagen, aber auch über Verbundenheit über Kontinente und Jahrzehnte hinweg.

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«Vo Baumer, für Baumer»

Aus einem lockeren Stammtisch wurde ein Verein, aus einer Idee ein Fest, aus ehemaligen Schulkollegen eine engagierte Truppe: Die «Baumer Gielä» prägen mit ihrer «Hiubi Chiubi» das Dorfleben und bleiben dabei ihren Wurzeln treu. Die beiden Vorstandsmitglieder Sven Hunziker und Nick Bartenbach geben Einblicke ins Vereinsleben.

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Aktuelle Berichte

Aus einer Vision wird Wirklichkeit

Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.

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Den Traum ins Ziel geschoben

Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.

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«Was ist dein ‹Warum›?»

Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.

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Die Praxis im Dorf lassen

Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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