Ein neues Lernprojekt macht Schule

Ein neues Lernprojekt macht Schule

Mit dem Schuljahr 2026/27 nahm die Bergahorn Schule in Oberschrot den Betrieb auf, mit vorerst einer Handvoll Kindern. Workshops und Kurse ergänzen das Angebot.

«Zäme Schuu erläbe», Schule als Erlebnis: Die Bergahorn Schule Plaffeien mit Standort in Oberschrot ist ins erste Jahr gestartet. Das alternative Schulangebot will eine natürliche und inspirierende Lernumgebung schaffen, in der Kinder ihr Potenzial entfalten und individuelle Interessen verfolgen können.

Bewilligung für 20 Kinder

Hinter dem Projekt steht der Verein Bergahorn. Dieser wurde Anfang 2025 gegründet und startete seine Tätigkeiten mit Planungsarbeiten und Kursen, sogenannten Freifächern, die bereits ab letztem Herbst angeboten wurden.

Der Verein versteht Lernen nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als Reife- und Wachstumsprozess. So setzt man auf Erlebnispädagogik, Lernumgebungen, Rituale, Projekte und Ausflüge.

Die kantonale Bewilligung erlaubt den Unterricht für 20 Kinder. Noch sind es nicht so viele; die Auslastung des Schulbetriebs dürfte indes mit wachsender Bekanntheit zunehmen.

Auf nahrhaftem Boden wachsen

Das Schulhaus, ein gefälliger Holzbau mit einladender Veranda und Vordach, ist in Privatbesitz. Der Standort liegt auf dem Areal des früheren Restaurants Sahli.

Namensgeber ist der in der Region weitverbreitete Bergahorn. Er steht sinnbildlich für die Wurzeln, die Kinder brauchen, aber auch für Wachstum und Strahlkraft. «Wir schenken Kindern das Gefühl, so angenommen zu werden, wie sie sind», heisst es auf der Website. Dort gibt’s weitere Hinweise auf Freifächer, Tage der offenen Tür und Spielnachmittage mit Spaghettiessen. All das könnte Appetit auf mehr machen.

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