Schlagwort: Gesellschaft

Wenn Funktionieren nicht reicht

Er war ehrgeizig, belastbar und kontrolliert. Bis plötzlich nichts mehr ging. Ein Moment an einem Kundenevent, ein Zusammenbruch im Wald und dunkle Gedanken zwangen Lukas Jampen zum Innehalten. Heute spricht er offen über Depression, Perfektionismus und ein Tabuthema, über das viele aus Scham schweigen.

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Ein Ort für ein zweites Leben

In Toffen gibt es seit Dezember 2025 einen ganz speziellen Laden: die Selbstbedienungsbrocki «Schatzkiste». Täglich von 8 bis 20 Uhr ist die Türe offen und lädt zum Verweilen und Stöbern ein. Das Besondere daran: Sie funktioniert ganz ohne anwesende Angestellte.

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Die Aufregung hat sich gelegt

Bald geht es los mit der Jahresschule Belp. Weniger Wochenstunden für die Schülerinnen und Schüler, dafür auch weniger Schulferien. Das Pilotprojekt stösst bei vielen Eltern und Fachleuten auf grosses Interesse – trotz mancher ungenauer Artikel und Sendungen.

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Der Allerdonnersküher

Zwei wackere Männer aus Blumenstein – Schlosser und Bödner mit Namen – begaben sich vor Zeiten auf die Jagd in die Gantrischberge. Da die Pirsch auf das Hochwild dazumals der Obrigkeit vorbehalten war, mussten die beiden Männer ihrer Angelegenheit im Verborgenen obliegen. Doch die Waldungen um den Gurnigel waren noch wild und weglos genug, um sich darin ausreichend vor neugierigen Blicken verbergen zu können. Der Jüngere hatte seinen Hund dabei, der helfen sollte, die Fährten des begehrten Wildes aufzustöbern.

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Die Praxis im Dorf lassen

Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.

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Im Revier der Pinselohren

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist auch der Luchs nicht weit weg. Dies nach vielen Jahrzehnten Abwesenheit. Doch seit rund zehn Jahren ist die Raubkatze auch in der Region Gantrisch wieder heimisch geworden. Marianne Bürki ist dem Tier auf der Spur.

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Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Kein «Chabis» – jetzt wird gefeiert

Wann findet man Ziegen, Schafe, Hühner und Kühe mitten in der Stadt auf dem Bundesplatz? Natürlich bei der Sichlete. Dieses Jahr mit «Rüebli und Chabis» als Motto. Knackig wie das Gemüse ist auch der Auftritt der Treichler aus Oberbalm.

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Der Bauer im Türstenzug

Ein Meisterbauer von der Granegg bei Mamishaus trug seinem treuen Knecht Hans einst an einem klirrend kalten Wintermorgen kurz nach Weihnachten auf, er möge den Braunen vor den Wagen spannen, denn er wolle mit seiner Familie einen Festtagsbesuch in Schwarzenburg machen. Da er wusste, dass die wilde Jagd in den Raunächten bisweilen Durchlass begehrte, ermahnte er seinen Dienstmann vor der Abfahrt: «Hans, wenn es heute Nacht an das Tenntor poltert, dann säume nicht. Spring hurtig auf und entriegle die Tore, so dass der Durchgang frei ist. Denn wenn der Türst freie Bahn begehrt, dann verstellt man ihm lieber nicht den Weg.»

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Chrüz u quer dür Rüschegg

Davidli will wandern gehen, doch unterwegs begegnet ihm eine Gestalt – mit dramatischen Konsequenzen. Die Kurzgeschichte beinhaltet über hundert Rüschegger Flurnamen, lebt gar von ihnen – sie sind jeweils fett geschrieben.

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Aktuelle Berichte

Wildnis – ein schöner Mythos?

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

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«Ein Dorf braucht Gemeinschaft»

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Kleine Flächen, grosse Wirkung

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.

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