Schlagwort: Gesellschaft

Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Kein «Chabis» – jetzt wird gefeiert

Wann findet man Ziegen, Schafe, Hühner und Kühe mitten in der Stadt auf dem Bundesplatz? Natürlich bei der Sichlete. Dieses Jahr mit «Rüebli und Chabis» als Motto. Knackig wie das Gemüse ist auch der Auftritt der Treichler aus Oberbalm.

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Der Bauer im Türstenzug

Ein Meisterbauer von der Granegg bei Mamishaus trug seinem treuen Knecht Hans einst an einem klirrend kalten Wintermorgen kurz nach Weihnachten auf, er möge den Braunen vor den Wagen spannen, denn er wolle mit seiner Familie einen Festtagsbesuch in Schwarzenburg machen. Da er wusste, dass die wilde Jagd in den Raunächten bisweilen Durchlass begehrte, ermahnte er seinen Dienstmann vor der Abfahrt: «Hans, wenn es heute Nacht an das Tenntor poltert, dann säume nicht. Spring hurtig auf und entriegle die Tore, so dass der Durchgang frei ist. Denn wenn der Türst freie Bahn begehrt, dann verstellt man ihm lieber nicht den Weg.»

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Chrüz u quer dür Rüschegg

Davidli will wandern gehen, doch unterwegs begegnet ihm eine Gestalt – mit dramatischen Konsequenzen. Die Kurzgeschichte beinhaltet über hundert Rüschegger Flurnamen, lebt gar von ihnen – sie sind jeweils fett geschrieben.

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Die Geisterburg des Belpbergers

Mit strenger Hand waltete einst ein raubeiniger Freiherr über seine Herrschaft südlich von Bern. Mit seinen Nachbarn lag er in ständiger Fehde, deshalb beschloss er eines Tages, auf einem unzugänglichen Felssporn über dem Belpberg eine Festung aus starkem Stein zu errichten.

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Der Herzschlag von Mutter Erde

«Es gibt zwei Geräusche, welche auf den Menschen erwiesenermassen äusserst beruhigend wirken. Zum einen ist dies das sanfte Rauschen von Wasser. Zum anderen das gleichmässige langsame Schlagen einer Trommel. Dieser monotone Klang fährt unsere Gedankenfrequenz binnen kürzester Zeit herunter und versetzt das Bewusstsein in einen dahingleitenden Zustand.»

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«Zum Leben braucht es gar nicht viel»

Von der Architektur zur Abenteuerfotografie – und das mit voller Leidenschaft: Nicole Schafer hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Heute ist sie international als selbstständige Fotografin, Filmemacherin und Outdoorguide tätig. Mit einer tiefen Liebe zur Natur, Tieren und dem Leben abseits der Städte.

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Hoffnung aus Erfahrung

Seit über 35 Jahren ist Heidi Katharina Dietrich auf dem Weg der Genesung. Sie kämpfte lange mit psychischen Erkrankungen. Heute hilft sie selbst Betroffenen – auf Augenhöhe und mit der tiefen Überzeugung, dass es immer Hoffnung gibt.

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Eine Badi als Perle in der Natur

Die Rüschegger Kult-Badestätte geht in ihre 51. Saison. Stetig erneuert und erweitert, aber nach wie vor urgemütlich: das «Bedli» ist ein fester Bestandteil der Attraktionen im Naturpark Gantrisch. Nachhaltig geheizt, liebevoll gepflegt und stets gut verpflegt – so macht Baden Spass.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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