Autor: Sacha Jacqueroud

Der Gantrisch-Gammen

Staudenmann ist und bleibt der grosse Name im Schwingsport. Schweizweit. Und darauf sind die Schwingsportfans in der Region Gantrisch besonders stolz. Stammt doch Fabian Staudenmann aus Guggisberg und gehört – auch wenn er mittlerweile in Bern wohnt – dem Schwingklub Schwarzenburg an. Doch wie der Saisonauftakt verrät, gibt es einige Athleten, die sich hinter dem übermächtigen Staudenmann zu veritablen Spitzenschwingern mausern.

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Krasser Kombi

Dieser hier wird auffallen. Wenn sich Massen von Kompakt-SUVs durch die Strassenschluchten schlängeln, ist es wieder ein Toyota, der herausstechen wird. Der neue BZ4X Touring erinnert eher an die Platzwunder-Kombis von einst – mit Vierradantrieb und Unmengen an Platz. Also aufgepasst, liebe Familien.

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Wilder Wald

Hinten im Muschernschlund, jenem engen und wilden Tal, in dem die Muscherensense sangernbodenwärts fliesst, haben auf dem Gemeindeboden von Plaffeien 115 Hektar Wald eine besondere Bedeutung erhalten. Vom Spittel- bis zum Chänel-Gantrisch wird es in diesem Gebiet keine waldbaulichen Eingriffe mehr geben. 50 Jahre lang. Dieses Waldreservat soll Arten schützen und die Biodiversität in einem natürlichen Ökosystem fördern.

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Wildnis und ihre ungezähmten Menschen

Sie leben dort, wo die Strassen schmal werden und sich schliesslich ganz verlieren. In den Hängen, zwischen Fels, Wald und Wetter, stehen die Höfe der Bergbauern wie stille Wächter einer alten Zeit. Hier ist das Leben nicht glattgeschliffen. Es hat Ecken und Kanten wie das Holz der Stalltüren, das Wind und Sonne über Jahrzehnte gezeichnet haben.

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Heimat ist nicht, sie wächst

Fasst man die Einträge verschiedener Lexika zusammen, könnte man unter Heimat in etwa Folgendes verstehen: Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). Ein Versuch, diese neutrale Umschreibung ins Frühlingsgrün des Gantrischgebiets zu tragen.

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Der moderne Grabenkampf

Autogeniesser gegen Velofanatiker, Fleischvertilgerinnen gegen Gesundheitswahnsinnige, Dorfsterben gegen Wohnungsnot. Gefühlt wird der Graben zwischen Stadt und Land immer grösser. Dann kommen die Wahlen. Die Ländlichen schützen ihr Refugium, die Städter wollen ändern, verbieten oder einschränken. Wahlkampf wird zum Grabenkampf. Die etwas andere Wahlbetrachtung.

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Hart im Sägemehl, stark im Charakter

«Hallo, kommst du auch zum Training?», fragt ein Junge auf dem Weg zur Turnhalle Zumholz. «Nein, beileibe nicht – ich bin nur derjenige, der den Zeitungsbericht schreiben wird.» Und doch entsteht in Sekunden dieses Gefühl des Dazugehörens. Vom Rand des Sägemehls öffnet sich der Blick auf das Training der kleinen Bösen, der neuen Bösen und jener, die bald noch böser werden.

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Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Heimat auf dem Teller

Seit dem 19. Jahrhundert kocht, gart, rüstet, dünstet und verwöhnt ein und dieselbe Familie aus Guggisberg Einkehrende von nah und fern. Kaum jemand weiss besser, wie Heimat schmeckt und riecht. Regula und Roger Aebischer haben ihre Heimat im Löwen Riffenmatt gefunden und diese landet immer auch ein wenig auf dem Teller.

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Heute nebeneinander – damals miteinander

Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.

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Aktuelle Berichte

Wildnis – ein schöner Mythos?

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

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«Ein Dorf braucht Gemeinschaft»

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Kleine Flächen, grosse Wirkung

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.

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