Autor: Sacha Jacqueroud

Heimat ist nicht, sie wächst

Fasst man die Einträge verschiedener Lexika zusammen, könnte man unter Heimat in etwa Folgendes verstehen: Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). Ein Versuch, diese neutrale Umschreibung ins Frühlingsgrün des Gantrischgebiets zu tragen.

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Der moderne Grabenkampf

Autogeniesser gegen Velofanatiker, Fleischvertilgerinnen gegen Gesundheitswahnsinnige, Dorfsterben gegen Wohnungsnot. Gefühlt wird der Graben zwischen Stadt und Land immer grösser. Dann kommen die Wahlen. Die Ländlichen schützen ihr Refugium, die Städter wollen ändern, verbieten oder einschränken. Wahlkampf wird zum Grabenkampf. Die etwas andere Wahlbetrachtung.

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Hart im Sägemehl, stark im Charakter

«Hallo, kommst du auch zum Training?», fragt ein Junge auf dem Weg zur Turnhalle Zumholz. «Nein, beileibe nicht – ich bin nur derjenige, der den Zeitungsbericht schreiben wird.» Und doch entsteht in Sekunden dieses Gefühl des Dazugehörens. Vom Rand des Sägemehls öffnet sich der Blick auf das Training der kleinen Bösen, der neuen Bösen und jener, die bald noch böser werden.

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Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Heimat auf dem Teller

Seit dem 19. Jahrhundert kocht, gart, rüstet, dünstet und verwöhnt ein und dieselbe Familie aus Guggisberg Einkehrende von nah und fern. Kaum jemand weiss besser, wie Heimat schmeckt und riecht. Regula und Roger Aebischer haben ihre Heimat im Löwen Riffenmatt gefunden und diese landet immer auch ein wenig auf dem Teller.

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Heute nebeneinander – damals miteinander

Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.

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Die unsägliche Machtlosigkeit der Behörden

Wer mit Ferdinand Schwarz erstmals in Kontakt tritt, wird die Begegnung wohl nicht mehr so schnell vergessen. Ein Kanalreiniger mit Leidenschaft. Verstopfte Rohre sind sein Job, fliessende Kanäle seine Bestimmung. Doch wer im Internet nach Kanalreinigung sucht, dem gaukelt die digitale Welt einen Kontakt von Kanalreinigungen24 vor – just in der Gemeinde, in der man sich befindet. Und der ist alles andere, nur kein Kanalreiniger mit Leidenschaft. Eine unsägliche Geschichte.

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Urteil: «Umweltverträglich»

Die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern hat entschieden: Die Photovoltaik-Grossanlage der Morgeten Solar AG am Südhang der Bürgle ist umweltverträglich. Die Direktion stützt damit die Baubewilligung, welche die Regierungsstatthalterin erteilt hat.

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Kein «Chabis» – jetzt wird gefeiert

Wann findet man Ziegen, Schafe, Hühner und Kühe mitten in der Stadt auf dem Bundesplatz? Natürlich bei der Sichlete. Dieses Jahr mit «Rüebli und Chabis» als Motto. Knackig wie das Gemüse ist auch der Auftritt der Treichler aus Oberbalm.

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Fernweh und Heimweh sind Geschwister

Manche transportieren ihre Passagiere nur, diese Familie begleitet sie. Seit Generationen. Unterwegs in der weiten Welt oder vor der eigenen Haustüre im Gantrischgebiet – die Familie Engeloch weiss wie kaum jemand anderes, wie eng Reisen und Leben miteinander verbunden sind. Ein Gespräch mit Peter Engeloch.

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Aktuelle Berichte

Aus einer Vision wird Wirklichkeit

Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.

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Den Traum ins Ziel geschoben

Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.

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«Was ist dein ‹Warum›?»

Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.

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Die Praxis im Dorf lassen

Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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