Autor: Sacha Jacqueroud

Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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Staudenmanns Siegeszug

Vom Mitfavoriten zum Topfavoriten. Nach seinem Triumph am Berner Kantonalen im Wankdorf gewinnt Fabian Staudenmann auch auf der Rigi, dem Brünig, im Jura und auf der Schwägalp. Damit reiht er fünf grosse Schwingfestsiege aneinander. Mit dem Seeländischen kommt er 2026 bereits auf sechs Kranzfestsiege.

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Neue Zwischentöne

Sie haben ein offenes Ohr für die Menschen und Themen der Region? Das trifft sich gut, denn wir haben ein offenes Mikrofon. Jeden Monat begrüsst die Redaktion der Gantrisch Zeitung, Könizer Zeitung | Der Sensetaler sowie BümplizWochen einen Gast und lädt zum Gespräch ein. Kein Podcast wie es ihn schon Dutzende Male gibt, nein, einer aus der Region für die Region mit dem Anspruch, Themen neu zu beleuchten, einzigartige Einblicke zu erhalten und noch nie Gesagtes zu hören. Ein Podcast so stark wie die Gantrischkette.

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Vom Militärbett zum Chalet

Wo einst Militärangehörige untergebracht waren, ziehen heute Feriengäste ein. Nach rund zwei Jahren Umbau hat das Berghaus Gurnigel am 1. August wieder seine Türen geöffnet. Entstanden ist ein modernes Berghaus mit 27 Wohneinheiten, Restaurant, Sauna, Seminarzentrum – und mit erstaunlich viel Gstaad im Gepäck.

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Im Takt der Kühe schlägt das Herz der Heimat

Lange Wimpern öffnen und schliessen sich immer wieder. Es sind Pausen, die dieser strahlende Blick nur verlangt, damit man ihm nicht gänzlich erliegt. Welch sanfte Ausstrahlung umschmiegt ihr Wesen. Sie ist wahrlich die urschweizerische Anmut. So umwerfend schön wie ein Gipfel, so tiefgründig wie ein Bergsee und so eigenwillig wie eine schroffe Felslandschaft. Die Kuh. Willkommen im Stall der Familie Berger aus Burgistein. Willkommen in einer Welt, in der Schönheit mehrere Gesichter hat.

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Der Gantrisch-Gammen

Staudenmann ist und bleibt der grosse Name im Schwingsport. Schweizweit. Und darauf sind die Schwingsportfans in der Region Gantrisch besonders stolz. Stammt doch Fabian Staudenmann aus Guggisberg und gehört – auch wenn er mittlerweile in Bern wohnt – dem Schwingklub Schwarzenburg an. Doch wie der Saisonauftakt verrät, gibt es einige Athleten, die sich hinter dem übermächtigen Staudenmann zu veritablen Spitzenschwingern mausern.

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Krasser Kombi

Dieser hier wird auffallen. Wenn sich Massen von Kompakt-SUVs durch die Strassenschluchten schlängeln, ist es wieder ein Toyota, der herausstechen wird. Der neue BZ4X Touring erinnert eher an die Platzwunder-Kombis von einst – mit Vierradantrieb und Unmengen an Platz. Also aufgepasst, liebe Familien.

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Wilder Wald

Hinten im Muschernschlund, jenem engen und wilden Tal, in dem die Muscherensense sangernbodenwärts fliesst, haben auf dem Gemeindeboden von Plaffeien 115 Hektar Wald eine besondere Bedeutung erhalten. Vom Spittel- bis zum Chänel-Gantrisch wird es in diesem Gebiet keine waldbaulichen Eingriffe mehr geben. 50 Jahre lang. Dieses Waldreservat soll Arten schützen und die Biodiversität in einem natürlichen Ökosystem fördern.

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Wildnis und ihre ungezähmten Menschen

Sie leben dort, wo die Strassen schmal werden und sich schliesslich ganz verlieren. In den Hängen, zwischen Fels, Wald und Wetter, stehen die Höfe der Bergbauern wie stille Wächter einer alten Zeit. Hier ist das Leben nicht glattgeschliffen. Es hat Ecken und Kanten wie das Holz der Stalltüren, das Wind und Sonne über Jahrzehnte gezeichnet haben.

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Heimat ist nicht, sie wächst

Fasst man die Einträge verschiedener Lexika zusammen, könnte man unter Heimat in etwa Folgendes verstehen: Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). Ein Versuch, diese neutrale Umschreibung ins Frühlingsgrün des Gantrischgebiets zu tragen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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