
Waldwein vom Längenberg
In einer kinderreichen armen Bauernfamilie auf dem Längenberg hatte sich wieder einmal Nachwuchs eingestellt. Nach altem Brauch zog der Vater aus, um der Mutter ein Mass Wein an das Kindbett zu bringen. Da er mausarm war, hatte er mühselig einige Münzen zusammengekratzt, um sich beim Dorfwirt einen Krug mit welschem Rebensaft füllen zu lassen. Ehe er sich wieder heimzu wandte, um seiner Frau den Wein zu kredenzen, blieb er freilich noch eine Weile am Stammtisch der Gaststube sitzen.








