
Adler fliegen nicht mit Tauben
Die Geschichte ist so ungewöhnlich, dass man sie einfach erzählen muss. Tatort: Rümligen oberhalb des Gürbetals. Opfer: etliche Hühner der Familie Burri. Der Täter: Herr Steinadler aus dem Gantrischgebiet.

Die Geschichte ist so ungewöhnlich, dass man sie einfach erzählen muss. Tatort: Rümligen oberhalb des Gürbetals. Opfer: etliche Hühner der Familie Burri. Der Täter: Herr Steinadler aus dem Gantrischgebiet.

Es ist eine Weile her, seit die Bernapark AG bekannt gab, dass sie das Berghaus Gurnigel umfassend sanieren will. Nun aber stehen die Ampeln auf grün: das Projekt hat die Baubewilligung erhalten. Bereits im August beginnen die Bauarbeiten.

Schwarzsee-Senseland Tourismus. Der Begriff verrät die regionale Vernetzung, die seit einem Jahr an einen Leistungsauftrag gekoppelt ist. Das erste Resümee fiel an der Generalversammlung trotz Herausforderungen durchaus positiv aus.

«Ohne Bienen kein Leben, keine Lebensmittel, keine Menschheit», sagt Jürg Iseli, Präsident des Berner Bauernverbands. Wie verletzlich das Ökosystem ist, wie wichtig Bienen für die Ernährungssicherheit sind, das ist hinlänglich bekannt. Wie wichtig die Imkerinnen und Imker sind, hingegen weitaus weniger.

Zu hunderten strömen sie an die entlegensten Gebiete. Bewaffnet mit Sieb und Schaufel sichern sie sich einen «Claim» und hoffen auf die gelb glitzernden Steine. Der Goldrausch im 19. Jahrhundert in den entlegensten Teilen Nordamerikas hat auf den ersten Blick herzlich wenig mit dem Gantrischgebiet zu tun, auf den zweiten hingegen schon weitaus mehr.

Es ist wie mit dem Training von Sportlerinnen und Sportlern: Was lange währt, wird endlich gut. Die neue Dreifachturnhalle auf dem Campus in Schwarzsee dürfte demnächst realisiert werden.

Man könnte die Geschichte beginnen mit all den Nationalrätinnen, Staatsräten, Gemeindepräsidenten oder Grossrätinnen, die sich teilweise mit Edelweisshemd unter die Leute mischen. Oder man kann die Politik und die Prominenz für einmal beiseite lassen und darüber berichten, worum es beim Alpabzug in Plaffeien eigentlich geht: die Hirtenfamilien. Ihre Arbeit, ihr Stolz, ihr Erbe.

«Bäreloch», «Fustern», «Halbsack», «Hundsrück», «Nüchteren». Flur- und Ortsbezeichnungen regen die Fantasie an. Und das müssen sie auch, denn «die Ortsbezeichnungen der neuen Landeskarte Blatt Gantrisch waren uns zu wenig genau.» Diese Aussage aus dem Periodikum der Naturforschenden Gesellschaft Bern stammt aus dem Jahre 1956. Bis heute gilt: Vielerorts ranken sich Mythen und Volksmund um die Entstehung der Bezeichnungen.

Wenn das Glitzern von Eis und Schnee pures Winterglück entfacht, findet man in der Destination Schwarzsee eine Vielzahl von Aktivitäten. So kann man es mit Skiern, Schlittschuhen oder Schneeschuhen an den Füssen finden oder in den strahlenden Augen von Kindern beim Besuch der Eispaläste.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.
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