Kategorie: Schwarzenburg

Namen als Zeitzeugen

Im frühen 15. Jahrhundert etablierte sich neben dem eingliedrigen Personennamen auch der Zuname, welcher sich nach und nach vererbte. Diese Beinamen, die eher Herkunft, Ort oder Beruf erklärten, waren noch keine Familiennamen im heutigen Sinne und konnten wechseln. In den ältesten Zinsbüchern, in denen diese Orts- und Personennamen notiert sind, war die korrekte Schreibweise gleichgültig, da es wichtig war, wer gemeint war. Der Chronist Diebold Schilling erfasste 1484 die Landleute, als die damalige Steuerbehörde von Hof zu Hof zog. Diese Familiennamen sind Zeitzeugen des Spätmittelalters und geben Einblick in die Binnenmigration.

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Die Canyons von Blackbury

Schwarzenburg ist Teil einer ausserordentlich schönen und wertvollen Landschaft, mit den Sense- und Schwarzwasserschluchten sogar von nationaler Bedeutung. Die Entstehung dieser Wildnis beschreibt der Geograf Andreas Fischer in der Chronik von Schwarzenburg.

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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Hart im Sägemehl, stark im Charakter

«Hallo, kommst du auch zum Training?», fragt ein Junge auf dem Weg zur Turnhalle Zumholz. «Nein, beileibe nicht – ich bin nur derjenige, der den Zeitungsbericht schreiben wird.» Und doch entsteht in Sekunden dieses Gefühl des Dazugehörens. Vom Rand des Sägemehls öffnet sich der Blick auf das Training der kleinen Bösen, der neuen Bösen und jener, die bald noch böser werden.

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Über Heimat, Wahlheimat und Engagement in der Region

Carte Blanche – Geboren bin ich in München, aufgewachsen in Augsburg. Mit 14 Jahren zog ich mit meiner Familie nach West-Berlin. Es folgten zwei Jahre Schreinerlehre und dreieinhalb Jahre Hochschulstudium in Bayern. Mit dem Einstieg ins Berufsleben war ich fünf Jahre als Beraterin viel unterwegs. Danach erlebten wir eine intensive, fünfjährige Familienphase in Reutte (A), in der unsere drei Töchter geboren wurden.

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Heute nebeneinander – damals miteinander

Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.

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Vom Mut und vom Miteinander

Das Generationehuus an der Bernstrasse ist heute aus der Region Gantrisch nicht mehr wegzudenken. Die Gemeinde Schwarzenburg und die hinter dem Projekt stehende gemeinnützige AG arbeiten nun auf eine formale Leistungsvereinbarung hin. Diese soll das Generationehuus gezielt bei der Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung unterstützen.

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Dunkler Himmel über Schwarzenburg

In Schwarzenburg bleiben einzelne Schaufenster in der Nacht dunkel – zum Wohl von Tier und Menschen. Was waren die Beweggründe, welche Reaktionen gab es und wie stehen die Unternehmen heute dazu? Wir haben mit drei Pionieren gesprochen.

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Armut besiegt – Bank sei Dank

1825 erinnerte wenig an das heutige Schwarzenburgerland. In der «Allmid» in Guggisberg mussten die Kleinbauern auf dem Gras nach Essbarem suchen. «Wegen Auszerrung», schrieb der Arzt regelmässig als Todesursache auf. Pfarrer Philipp David Samuel Roschi konnte nicht mehr länger hinsehen und ersuchte die Hochwohlgeborenen, gnädigen Herren zu Bern um Finanzhilfe. Es ist die Geburtsstunde einer Bank, die Seite an Seite mit der Bevölkerung den Weg aus der Armut mitgestalten sollte.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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