
Erfolg, der zur Tradition wird
Sie gehören zu den Besten des Landes. Kein billiger Werbespruch, sondern ein Blick auf die vielen Auszeichnungen der Metzgerei Schwander. Dieses Jahr gewinnt sie zehn Goldmedaillen.

Sie gehören zu den Besten des Landes. Kein billiger Werbespruch, sondern ein Blick auf die vielen Auszeichnungen der Metzgerei Schwander. Dieses Jahr gewinnt sie zehn Goldmedaillen.

Nach zehn Jahren geht Ruth Gfeller in den wohlverdienten Ruhestand. Die Geschäftsleitung der Spitex Gantrisch übernimmt Wolfgang Stubner. Viel Erfahrung geht, viel Wissen kommt.

Die Welt ändert sich. Sie kennen bestimmt jene Menschen, die deshalb behaupten: Früher war alles besser. Das ist Unfug. Früher war – früher eben. Es gibt jedoch Sachen, die waren früher gut.

Ja, Sie haben ja recht. Span besingt nicht das Gantrischseeli, sondern den Lauenensee. Weshalb die Band dem Bergsee in einem Lied huldigt, deckt sich mit den Gründen vieler, welche das Gantrischseeli aufsuchen: «Eifach furt i d’Rueh vor Natur, ganz elei mit em Chopf vou Gedanke, dert hinde bim Louenesee.»

Was ist schöner, das Schwarzseegebiet oder das Greyerzerland? Sie brauchen sich nicht zu entscheiden. Machen Sie stattdessen den Höhenweg entlang beider Bezirke und den Gemeinden Jaun, Charmey, Cerniat, Plasselb und Plaffeien.

Ab Mitte August herrscht emsiges Treiben auf der Passhöhe. Der Grund könnte erfreulicher kaum sein: Das Berghaus Gurnigel wird aufwändig saniert und umgestaltet. Noch ist nicht viel zu sehen, doch das dürfte sich bald ändern.

Es ist das Ende einer unglaublichen Geschichte. Eine Lehrabschlussfeier in den Räumlichkeiten der Malerei Lüthi, bei der einer im Mittelpunkt steht, der es so sehr verdient hat wie kaum ein anderer: Tesfom Andemariam. Geflohen aus Eritrea, geblieben, um sich auszubilden, und getrieben von der wankelmütigen Schweizer Asylpolitik.

Kameradschaft statt Heuchelei, Festbank statt Loungesessel, Grilladen statt kulinarische Eskapaden. Die Wirtschafts-Vision feiert ihr Jubiläum nicht im Prunkpalast, sondern draussen im Gantrischgebiet. Eine Erfolgsgeschichte, eine Gantrischgeschichte.

Wissen Sie, was eine Baumgrenze ist? Sicherlich tun Sie das. Doch wenn man Sie nun fragt, auf wie vielen m. ü. M. etwa Rottannen die Luft ausgeht oder ab welcher Höhe eine Buche kaum noch zu einem prächtigen Baum heranwachsen kann, dann wird es schon schwieriger. Und nun kommt erschwerend dazu, dass diese Werte nicht mehr stimmen. Die Baumgrenze ist nicht nur je nach Baumart verschieden, nein, sie steigt stetig an. Bäume wandern aber nicht ein Liedchen zwitschernd nach oben, vielmehr sind sie auf der Flucht.

Es ist Nacht. Mitten in der Nacht. Doch für Jäger und Jungjäger aus Schwarzenburg ist bereits Tagwache. Sabrina Roos, Marc und Beat Schmid machen sich auf, um Rehkitze überall dort zu retten, wo am nächsten Morgen gemäht wird. Um drei Uhr morgens hebt die Drohne ab.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.
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