Autor: Karin Remund

Über Heimat, Wahlheimat und Engagement in der Region

Carte Blanche – Geboren bin ich in München, aufgewachsen in Augsburg. Mit 14 Jahren zog ich mit meiner Familie nach West-Berlin. Es folgten zwei Jahre Schreinerlehre und dreieinhalb Jahre Hochschulstudium in Bayern. Mit dem Einstieg ins Berufsleben war ich fünf Jahre als Beraterin viel unterwegs. Danach erlebten wir eine intensive, fünfjährige Familienphase in Reutte (A), in der unsere drei Töchter geboren wurden.

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Kultur im Naturpark

Vom 10. Juli bis 22. August gibt es im Schlossgarten Riggisberg ein ganz besonderes Freilichttheatererlebnis zu geniessen: «Oberamtmann Effinger» vom Verein Sommertheater Gürbetal.

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Wärmeverbünde im Aufwind

Holz als regionaler, erneuerbarer Energieträger erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. In den letzten Jahren entstanden erfreulicherweise über den ganzen Perimeter des Naturparks weitere grössere Wärmeverbünde. Die Region Gantrisch gehört damit zu den Vorreitern im Kanton Bern.

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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Die Klosterruine Rüeggisberg wurde von 2016 bis 2021 untersucht und umfassend konserviert – und dieses Jahr mit dem Freilichttheater «Der Name der Rose» wieder wachgeküsst. Nun feierte am 16. September auch das neue, modern gestaltete Klostermuseum seine Wiedereröffnung.

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Biodiversität und Vielfalt

Die traditionelle Gartenkultur und Landwirtschaft haben in der Schweiz über die Jahrhunderte eine immense Sortenvielfalt hervorgebracht. Diesen genetischen Schatz lebendig zu erhalten und zu nutzen, hat sich die Stiftung ProSpecieRara seit 1982 auf die Fahne geschrieben. Wir alle können dies im eigenen Garten anwenden.

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Traditionen ganz lebendig!

Die Region Gantrisch ist reich an Ritualen und Festen, Umzügen und Bräuchen sowie traditionellen Spielen, Sagen und Liedern, die den Jahreslauf prägen.
Eine Ausstellungsreihe beleuchtet sie an sieben Orten.

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Der neue Gäggersteg – Symbol für die Zusammenarbeit im Naturpark Gantrisch

Der alte Lotharsturmholzpfad «Gäggersteg» musste Ende April aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Der neue Steg soll zum Leuchtturmprojekt für die Region werden. Viele Hände lassen diesen Traum zusammen Wirklichkeit werden. Geplant wurde er vom Team Indermühle/ Thurston. Burgergemeinden spendeten Rundholz für den Steg, der Stahlbauer wurde vom Bernaville unterstützt. Der Bau erfolgt durch ein Lehrlingsprojekt mit 50 Zimmermannslehrlingen unter der Leitung der ARGE Gäggersteg. Eine tolle Leistung!

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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