
Dringend und drängend
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

«Ohren wie ein Luchs» – die Redewendung kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich gehört der Luchs zu den besten Jägern der Nacht. Er erkennt eine Maus auf 75 Meter Distanz und hört ihr Rascheln aus 50 Meter Entfernung. Es gibt unzählige Tier- und Pflanzenarten mit solch hoch entwickelten Anpassungen. Lichtverschmutzung nimmt vielen Tieren genau das, worauf sie angewiesen sind: die natürliche Dunkelheit.

Im frühen 15. Jahrhundert etablierte sich neben dem eingliedrigen Personennamen auch der Zuname, welcher sich nach und nach vererbte. Diese Beinamen, die eher Herkunft, Ort oder Beruf erklärten, waren noch keine Familiennamen im heutigen Sinne und konnten wechseln. In den ältesten Zinsbüchern, in denen diese Orts- und Personennamen notiert sind, war die korrekte Schreibweise gleichgültig, da es wichtig war, wer gemeint war. Der Chronist Diebold Schilling erfasste 1484 die Landleute, als die damalige Steuerbehörde von Hof zu Hof zog. Diese Familiennamen sind Zeitzeugen des Spätmittelalters und geben Einblick in die Binnenmigration.

Knapp ein Dutzend Proben, dann stand das Programm: Im August ernteten die Zimmerwaldner Linedance-Kids bei einem Gastauftritt am Country-Festival Kandertal grossen Applaus.

Wer Energie spart oder auf erneuerbare Energien setzt, soll von der Gemeinde finanzielle Unterstützung erhalten können. Riggisberg überarbeitet dafür das veraltete Reglement des Energie-Förderfonds und richtet es neu aus.

Eine Stimmbeteiligung unter 10 % und eine Übervertretung älterer Generationen sind an vielen Gemeindeversammlungen ein vertrautes Bild – auch in Jaberg. Der Gemeinderat hat nun neue Wege beschritten, um dem entgegenzuwirken. Dies ganz im Sinn des aktuellen Leitbildes – siehe Foto mit einem Ausschnitt davon –, wie Gemeindepräsidentin Marianne Zürcher erklärt: «Wir betonen in unseren Werten den generationenübergreifenden Zusammenhalt der Gemeinde.»

Gute Geschichten ergeben sich häufig spontan. So auch in diesem Fall: Die kurzfristige Anfrage wird positiv beantwortet, auf das telefonische Gespräch folgt ein persönliches Treffen mit Fototermin. Und schon sind wir mittendrin in einer (Familien-)Geschichte.

Vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka geflüchtet, einer Gemeinde in der Schweiz zugeordnet und für immer geblieben. Das ist die Geschichte zweier tamilischer Familien, welche sich in den 90er- Jahren in Rüeggisberg niedergelassen haben. Von der anfänglichen Sprachbarriere bis hin zum eigenen Hausbau haben sie viel erlebt. Sie sind verwurzelt mit der Schweiz und schätzen ihre Schönheit.

Das Projekt «Lebendiges Gürbetal» ist mittendrin. In der ersten Jahreshälfte ist bereits einiges passiert: Über 1000 Menschen haben die Roadshow besucht. Über 50 Personen wollten es genauer wissen und haben an einem der acht Gartenkurse gelernt, wie sich der eigene Garten lebendiger gestalten lässt.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.