Schlagwort: Kultur

Ein musikalischer Meilenstein

Im Herbst kommt es in der Region zur Schweizer Erstaufführung des «Oratoriums für den Frieden» von Georg Philipp Telemann. Unter der Leitung von Matthias Stefan wird die Chorgemeinschaft aus Belp und Wahlern unterstützt durch professionelle Musikschaffende. Das barocke Klangerlebnis wird ergänzt durch kurze Ausschnitte von Johann Sebastian Bach.

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Eine Reise zu den magischen Wurzeln

Sagenwanderer Andreas Sommer verarbeitet die überlieferten Sagen unserer Region zu neuen Geschichten, indem er Romane darüber schreibt. Seine umfangreiche «Helisee-Saga» geht diesen Herbst in die dritte Runde. Der Autor stellt «Das Lied des Mondvogels» in Schwarzenburg vor.

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Der Heidensenn vom Walenhus

Im Walenhus, auf der Schattenseite des Guggershorns, lebten früher Heidenleute, welche längst verwichenen Bräuchen frönten und noch lange Zeit den alten Göttern und Geistern huldigten. Deshalb soll dort auch noch lange ein sogenanntes Heidenhaus gestanden haben, dessen altersgraue Fundamente unverwüstlich waren und dessen schwarz verwitterte First von zwei Auerochsenschädeln geziert wurde.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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«Was ist dein ‹Warum›?»

Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.

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Der flüchtige Zauber der Vögel

Es ist eine Annäherung an das, was bleibt, wenn der Flügelschlag verklungen ist. Carmen Bezençon und Christine Baumgartner stellen ihre Werke vom 2. bis zum 7. Dezember in den Räumlichkeiten der Fred und Cécile Zimmermann-Stiftung in Wattenwil aus. Es ist eine zwei- und dreidimensionale Vogelwelt.

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«Die zweite Heimat»

Was passiert, wenn eine junge Frau den sicheren Pfad verlässt und sich auf das Abenteuer einer neuen Kultur einlässt? «Die zweite Heimat», der neue Roman der in Englisberg aufgewachsenen Autorin Tabea Kryemadhi erzählt eine bewegende Geschichte über Aufbruch, Selbstfindung und den Mut, Grenzen zu überwinden.

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Die Blütezeit Indiens – Textilien aus dem Mogulreich

Wer kennt nicht den Taj Mahal, das weltberühmte Mausoleum im indischen Agra? Das Bauwerk demonstriert die Kultur und den Sinn für Eleganz und Pracht der Mogulherrscher. Viel weniger bekannt ist die Textilproduktion jener Zeit. Welche Stoffe unter der Herrschaft der Mogul-Dynastie (1526–1858) entstanden und wofür diese verwendet wurden, zeigt nun eine Ausstellung der Abegg-Stiftung in Riggisberg.

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«Oberamtmann Effinger»

Diesen Sommer gibt es im Schlossgarten ein einzigartiges Freilichttheater-Erlebnis zu geniessen: «Oberamtmann Effinger», durchgeführt von den beiden Vereinen Sommertheater Gürbetal und Theater Toffen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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