
Bergpreis mit Ausrollen
Steile Waldwege, weite Aussichten, ein kühler Bergbach: Die Belpberg–Gürbe-Gravel-Runde führt durch das Herz des Naturparks – und belohnt jede Anstrengung mit Landschaft pur.

Steile Waldwege, weite Aussichten, ein kühler Bergbach: Die Belpberg–Gürbe-Gravel-Runde führt durch das Herz des Naturparks – und belohnt jede Anstrengung mit Landschaft pur.

Vom Bahnhof Seftigen überqueren wir nach einem ersten kurzen Anstieg den Moränenhügel des Buchholzes. Bei klarem Wetter geniesst man einen Panoramablick auf die Gantrischkette bis

Abwechslungsreiche Rundtour über blühende Alpweiden und durch stille Arvenwälder. Der Weg führt vorbei an eindrucksvollen Felswänden, zur Gürbequelle und einem Wasserfall. Mit dabei: ein grandioses Gantrischpanorama und Weitblick bis zum Thunersee.

Bei der Postautohaltestelle Guggersbachbrücke oder auf dem Parkplatz hinter der ARA in Zumholz beginnt die Frühlingswanderung. Senseaufwärts erreicht man auf dem Wanderweg bald die neu entstandene Teichlandschaft im Auenwald. Die Dämme und die Frasspuren an Bäumen verraten es rasch: Hier sind die nachtaktiven Biber zu Hause.

Der Sommerklassiker ist auch im Winter lohnend zu begehen. Von der Wasserscheide her folgt man den Panoramaweg-Wegweisern. Die Aussicht auf die Gipfel der Gantrischkette verändert sich laufend, wie auch die Sicht nach rechts über das Mittelland und Richtung Jura.

Wer urtümliche Natur, einsame Wege oder abenteuerliche Abfahrten sucht, wird im Naturpark Gantrisch fündig. Ob Spaziergang, Biketour oder Wanderung: Auf diesen Touren entdecken Einheimische wie auch Gäste die Region neu.

Wenn die Sonne im März höher steigt und die Märe, der Schafarnisch, der Widdergalm und die Kaiseregg dem Muscherenschlund wieder etwas mehr Sonne gönnen, ist der ideale Zeitpunkt für diese Schneeschuhtour gekommen.

Schnee knirscht unter dem Gewicht des eigenen Tritts, glitzert in der weissen Landschaft, stiebt durch die Luft. Weit weg sind Rummel und Betriebsamkeit, ganz nah die Elemente der Natur. Der Winter im Gan-trisch ist magisch!
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.