Schlagwort: Politik

Wer wird zum Nussknacker?

Am 22. September wählen die Belperinnen und Belper ihren Gemeinderat für die nächsten vier Jahre. Gemeindepräsident werden möchten zwei Männer. Der bisherige Vize Stefan Neuenschwander (SP) und der Mitte-Mann Markus Müller. Auf die Gewählten warten gewichtige Themen.

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Gute Prognose und beste Aussichten

Ab Mitte August herrscht emsiges Treiben auf der Passhöhe. Der Grund könnte erfreulicher kaum sein: Das Berghaus Gurnigel wird aufwändig saniert und umgestaltet. Noch ist nicht viel zu sehen, doch das dürfte sich bald ändern.

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Die Leiden und das Lächeln

Es ist das Ende einer unglaublichen Geschichte. Eine Lehrabschlussfeier in den Räumlichkeiten der Malerei Lüthi, bei der einer im Mittelpunkt steht, der es so sehr verdient hat wie kaum ein anderer: Tesfom Andemariam. Geflohen aus Eritrea, geblieben, um sich auszubilden, und getrieben von der wankelmütigen Schweizer Asylpolitik.

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Gibt es wirklich keine Alternative?

Der Bahnhof Thurnen soll erneuert werden – ein lang gehegter Wunsch in der Bevölkerung. Doch die federführende BLS möchte gleichzeitig südlich des Bahnhofs, in Richtung Burgistein, zwei zusätzliche Gleise bauen. Mit Einsprachen und einer Petition wehren sich Bürgerinnen und Bürger dagegen.

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Der vergessene Berg

Zwischen den Gipfeln des Gantrischgebirges liegt ein Gebiet, um welches sich noch heute viele Erzählungen ranken. Es scheint, als bliebe dieses idyllische Gebiet gerne ein wenig für sich, als fühlte es sich wohl auf den stilleren Plätzen. Die Rede ist von der Exklave Nünenen. So ist beispielweise vielen bis heute nicht bekannt, dass das Gebiet, das kaum 10 Kilometer vom Hauptort entfernt ist, zur Gemeinde Rüeggisberg gehört. Ein Ausflug in die reiche Geschichte der Nünenenalp hilft, das Gebiet «ännet» dem Kartenrand besser kennenzulernen.

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«Die Bevölkerung soll informiert sein»

Rund vier Jahre nach der Sanierung der Schulanlage Bundsacker klopfte Schwarzenburg an und machte das Angebot, sämtliche Oberstufenschüler aus Rüschegg bei sich aufzunehmen. Der Gemeinderat entschied sich dagegen. Zahlreiche Bürger sind mit dem Vorgehen nicht einverstanden. Die Gruppe «Projekt Oberstufe» lanciert nun erneut die Diskussion.

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«Wollen wir diesen Lebensraum opfern?»

Braucht es ein grosses Solarprojekt auf der grünen Wiese? Biologinnen, Ornithologen und weitere Naturliebhaberinnen setzen sich für einen Lebensraum ein, der in seiner Ausdehnung und in der Vernetzung von geschützten Naturflächen schweizweit einzigartig ist. Sie betonen, dass Fotovoltaik nötig sei, aber auf bestehenden Bauten mehr Sinn mache. Werde das Belpmoos mit Panels verbaut, prognostizieren sie, würde man dies zukünftig als «Bausünde» bereuen.

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Ist Jobsharing die Lösung?

Freiwillige vor für den Gemeinderat! Viele Gemeinden im Verteilgebiet dieser Zeitung sind froh um jeden, der ein politisches Amt übernimmt. Während sich in der Wirtschaft und Verwaltung Jobsharing bereits etabliert hat, scheint die Politik in ihren Strukturen gefangen. Doch wäre geteilte Verantwortung in der kommunalen Exekutive überhaupt eine Lösung?

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Wo die Jugend debattiert

Letzten September wurde im Kanton Bern das Stimmrechtsalter 16 an der Urne deutlich abgelehnt. Engagierte Jugendliche lassen sich dadurch nicht entmutigen und setzen sich politisch weiterhin für die Anliegen ihrer Generation ein, etwa durch Mitarbeit im Jugendparlament Kanton Bern.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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