Kategorie: Region

400’000 Güetzi für die Adventszeit

Jedes Jahr verwandeln die Gantrisch-Frauen die Adventszeit in Bern in ein duftendes Erlebnis. Unter den Lauben beim Loeb verkaufen sie handgemachte Weihnachtsgüetzi aus unserer Region – eine Tradition, die von Herzen kommt.

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Der moderne Grabenkampf

Autogeniesser gegen Velofanatiker, Fleischvertilgerinnen gegen Gesundheitswahnsinnige, Dorfsterben gegen Wohnungsnot. Gefühlt wird der Graben zwischen Stadt und Land immer grösser. Dann kommen die Wahlen. Die Ländlichen schützen ihr Refugium, die Städter wollen ändern, verbieten oder einschränken. Wahlkampf wird zum Grabenkampf. Die etwas andere Wahlbetrachtung.

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Waldwein vom Längenberg

In einer kinderreichen armen Bauernfamilie auf dem Längenberg hatte sich wieder einmal Nachwuchs eingestellt. Nach altem Brauch zog der Vater aus, um der Mutter ein Mass Wein an das Kindbett zu bringen. Da er mausarm war, hatte er mühselig einige Münzen zusammengekratzt, um sich beim Dorfwirt einen Krug mit welschem Rebensaft füllen zu lassen. Ehe er sich wieder heimzu wandte, um seiner Frau den Wein zu kredenzen, blieb er freilich noch eine Weile am Stammtisch der Gaststube sitzen.

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Schreiben bleibt ein Handwerk

Ein paar Informationen in ein Eingabefenster schreiben – und wie durch Zauberhand schreiben einem ChatGPT oder andere Anbieter ganze Texte. Millionen von Menschen nutzen diese Möglichkeit. Und wie gehen die Medien damit um? Abgesehen von ein paar wenigen hüllen sich die meisten Titel in Schweigen. Nicht so die Gantrisch Zeitung. Eine Richtlinie über die Nutzung von KI (künstlicher Intelligenz).

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Gantrisch auf der Zunge und im Ohr

Unser individuelles Heimatgefühl ist typischerweise durch die Landschaft geprägt, in der wir als Kind gelebt haben. Überdies vielleicht durch bestimmte Personen oder Gebäude «vo früecher». Auch spezifische Gerüche oder Klänge können ein ganzes Kaleidoskop von Erinnerungen in uns aufblühen lassen. Besonders tief an unsere Wurzeln rührt aber die Sprache, mit der wir aufgewachsen sind. «De faats unger einisch z’Grächtem afa heimele.»

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Mit Geduld und Respekt zur perfekten Aufnahme

Wildtierfotografie bedeutet weit mehr, als auf den Auslöser zu drücken. Wer Tiere in ihrer natürlichen Umgebung fotografieren will, braucht Geduld, Wissen – und vor allem Respekt. Im Gespräch mit dem Naturpark Gantrisch erklärt der erfahrene Fotograf Hansruedi Weyrich, warum echte Naturaufnahmen nur im Einklang mit der Natur entstehen können.

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Lowkey überfordert

Jugendwörter ändern sich so rasant, dass bereits jüngere Erwachsene sich schnell wie hinter dem Mond fühlen. Die Wörter verwirren, verbinden und vereinen Gefühle, die beschäftigen und für den Zeitgeist der jungen Menschen stehen. Das war in den 1970er-Jahren nicht anders als in den 2000ern oder heute.

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Guggisberger Bärnchampion

Ende Jahr ist Zeit, um die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und ein Fazit zu ziehen. So auch im Sportbereich, bei der SVS-Kürung herausragender Athletinnen und Athleten oder bei den kantonalen Sportpreisen. Aus dem Verteilgebiet dieser Zeitung dürfen sich Schwinger Fabian Staudenmann sowie der Marathon- und OL-Läufer Matthias Kyburz über eine Auszeichnung freuen.

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Piste frei für SnowSat LiDAR

Niemand weiss, wie viel Schnee in diesem Winter fallen wird. Mit den Ressourcen schonend umzugehen, gilt deshalb auch in Bezug auf die Loipen- und Pistenpräparierung. Einmal mehr hat die Gantrischregion die Nase vorn.

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Urteil: «Umweltverträglich»

Die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern hat entschieden: Die Photovoltaik-Grossanlage der Morgeten Solar AG am Südhang der Bürgle ist umweltverträglich. Die Direktion stützt damit die Baubewilligung, welche die Regierungsstatthalterin erteilt hat.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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