Kategorie: Region

Ganz persönlich: Blickpunkte

Jeder Mensch erlebt die Welt ein bisschen anders. Und je nach Generation betreffen manche gewisse Themen mehr, andere weniger – und umgekehrt. In dieser Carte Blanche geben eine Jugendliche und ein älteres Paar einen Einblick in das, was sie beschäftigt, wenn sie über die Welt und unsere Gesellschaft nachdenken. Eine Momentaufnahme aus zwei Generationen.

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Der Bauer im Türstenzug

Ein Meisterbauer von der Granegg bei Mamishaus trug seinem treuen Knecht Hans einst an einem klirrend kalten Wintermorgen kurz nach Weihnachten auf, er möge den Braunen vor den Wagen spannen, denn er wolle mit seiner Familie einen Festtagsbesuch in Schwarzenburg machen. Da er wusste, dass die wilde Jagd in den Raunächten bisweilen Durchlass begehrte, ermahnte er seinen Dienstmann vor der Abfahrt: «Hans, wenn es heute Nacht an das Tenntor poltert, dann säume nicht. Spring hurtig auf und entriegle die Tore, so dass der Durchgang frei ist. Denn wenn der Türst freie Bahn begehrt, dann verstellt man ihm lieber nicht den Weg.»

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Voneinander lernen

Wie kann ein Miteinander der Generationen funktionieren? Mehr noch, wie können die Generationen einander unterstützen und voneinander profitieren? Die Gemeinde Kehrsatz, der Verein Altersnetzwerk und die Kinder- und Jugendfachstelle Region Gantrisch haben zu dieser Frage Projekte ins Leben gerufen – mit Erfolg.

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Über Pechvögel und Höhenflieger

Nervenaufreibend war es für die Schwarzenburger und Sensler. Je länger das Fest dauerte, desto klarer war, dass es die grossen Ostschweizer Festspiele werden sollten. Trotz einer sonntäglichen Aufholjagd von Fabian Staudenmann.

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Licht und Schatten im Urlaub

Viele Menschen fahren gerne in die Ferien. Viele freuen sich, wenn Touristen ihr Geld in der Schweiz ausgeben. Doch kaum jemand mag grosse touristische Menschenströme. Und für das Klima ist der Tourismus ohnehin schädlich. Eine schwierige Situation für ihn.

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Anteil des Gewerbes an der Lichtverschmutzung

Auf nächtlichen Spaziergängen in unseren Dörfern begegnet man selten jemandem. Manchmal kommt jemand vom Ausgang heim, vom Vereinsabend, vom Training oder spaziert noch mit dem Hund. In solchen Momenten ist man froh um eine gut platzierte Strassenlampe. Doch auch dort, wo längst Feierabend ist – im Gewerbegebiet, bei Tankstellen, Werkstätten, Ladenzeilen – leuchtet es noch.

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Weniger Licht, mehr Wirkung

Immer mehr Menschen achten auf nächtliche Lichtquellen – besonders in naturnahen Gebieten wie Naturpärken. Was früher als Zeichen von Modernität galt, wird heute zunehmend kritisch hinterfragt. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, Umweltverantwortung sichtbar zu machen – auch bei der Aussenbeleuchtung.

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Wie dunkel ist es bei uns – im Vergleich zur Welt?

Der Naturpark Gantrisch misst die Dunkelheit des Nachthimmels mit hoher Präzision. Mit einem wachsenden Netzwerk an Messstationen schafft er eine fundierte Datengrundlage, um die Qualität der Nachtlandschaft langfristig zu sichern. Die Messungen zeigen, dass die Nachtdunkelheit im Gantrisch teilweise weltweit bekannte Astro-Spots übertrifft.

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Zu Gast im Sternenpark

Im Naturpark Gantrisch entdecken immer mehr Anbietende die Nacht als Erlebnisraum. Damit die Dunkelheit erhalten bleibt, haben wir gemeinsam mit Partnerbetrieben einen Zehn-Punkte-Kodex entwickelt. Er zeigt auf, worauf es ankommt, wenn man im Sternenpark Gantrisch Angebote für die Nacht plant und wie aus Verantwortung besondere Erlebnisse entstehen.

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Aktuelle Berichte

Wildnis – ein schöner Mythos?

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

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«Ein Dorf braucht Gemeinschaft»

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Kleine Flächen, grosse Wirkung

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.

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