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Für jede Jahreszeit ein regionales Gericht mit einem mundenden Tropfen

Für jede Jahreszeit ein regionales Gericht mit einem mundenden Tropfen

«Die Ziege hob ihren struppigen Kopf und liess ein unwilliges Meckern hören. Mit zwei, drei Sätzen entschwand sie in das Gestrüpp am Waldrand. Die gebieterische Stimme ihres Hirten überhörte sie gefliessentlich.»

Innerlich alarmierte Kinder können Ängste entwickeln. Sind sie mit einer sicheren erwachsenen Person verbunden und können sie Gefühle zulassen, lernen sie, damit umzugehen und sie zu überwinden. Simona Zäh aus Toffen hilft Eltern und anderen Bezugspersonen im ganzen deutschsprachigen Raum, Kinder und Teenager von innen heraus zu verstehen.

Bund und Kanton Bern unterstützen seit 2008 im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) Berggebiete und Grenzregionen in ihrer regionalwirtschaftlichen Entwicklung. Der Verein Bike Region Voralpen hat für das NRP-Projekt «Aufbau Mountainbike- und Fahrradregion Gantrisch» in einer ersten Projektphase geeignete Strategien und Grobkonzepte erarbeitet. Darauf aufbauend stehen nun Entwicklung und Umsetzung des Detailkonzeptes an. Die Gantrisch Zeitung hat sich über die konkretisierten Pläne mit Manuela Huber, Geschäftsführerin des Vereins Bike Region Voralpen, unterhalten.

Es gibt Studien, Politikerinnen und theoretische Wissenschaftler. Sie alle malen Zukunftsszenarien der Zukunft – mehr oder weniger realistisch. Dieser Artikel verfolgt einen anderen Ansatz: Zwei regionale Mobilitätskenner skizzieren ein möglichst realistisches Bild für die nahe Zukunft im Gantrischgebiet.

Am Südhang direkt unter der Bürgle sollen ab 2025 Solarpanels umweltschonend Strom produzieren und in die umliegenden Gemeinden liefern. Initiator Christian Haueter investiert viel Herz und Zeit in das «Solarprojekt Morgeten».

Die Schweiz ist ein Grasland – was die Ackerflächen umso wertvoller macht. Auf ihnen kann Energie wachsen, die wir fürs Überleben und unsere Gesundheit brauchen. Doch der Grossteil der Pflanzen, die auf diesem Boden wachsen, wird an Tiere verfüttert, während wir eine grosse Menge Lebensmittel importieren.

Sven Riedo aus St. Ursen hat eine bemerkenswerte Bachelorarbeit vorgelegt. Anhand von Daten der Firma Meggitt SA entwickelte er Algorithmen zur Erkennung von Problemen bei der Verbrennung von Kraftstoffen wie Wasserstoff. Ein Beitrag, um künftig weniger umweltschädliche Kraftstoffe zu ermöglichen

Solarenergie boomt – einerseits, weil sich immer mehr Menschen bewusst werden, wie schädlich fossile Energien fürs Klima sind. Andererseits hat aber auch der Ukrainekrieg drastisch vor Augen geführt, wie abhängig wir in der reichen Schweiz von ausländischen Energielieferanten sind. Grund genug, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Energie sparen, den Verbrauch reduzieren und auf gewisse Nahrungsmittel verzichten: Mit der richtigen Einstellung gewinnen wir dabei sogar an Lebensqualität. Kreieren wir Win-Win-Situationen für die Umwelt und unsere Zufriedenheit.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.