Autor: Salome Guida

Ruhe, Reflexion – und Hightechgeräte

Eine «Brücke ins All» soll das neue Observatorium und Besucherzen-trum sein, sagte Stiftungspräsident Andreas M. Blaser an einer Medienorientierung. Ab dem 23. September darf diese nach langer Planungs- und Bauzeit von Gross und Klein begangen werden. Das «Space Eye» setzt seine Schwerpunkte auf Astronomie, Erdbeobachtung und Raumfahrt – und ist in seiner Art weltweit einzigartig.

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«Engagement gibt viel zurück»

In der letzten Ausgabe fragten wir, wer sich ehrenamtlich fürs Allgemeinwohl einsetzt – in einem Verein, in der Politik, kirchlich oder in der Betreuung. Die Rückmeldungen zeigen, dass der Hauptgrund für «Nachwuchsprobleme» Zeitmangel ist. Gleichzeitig wird klar: Die Mitgliedschaft in einem Verein hat schon viele Freundschaften hervorgebracht.

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«Wollen wir diesen Lebensraum opfern?»

Braucht es ein grosses Solarprojekt auf der grünen Wiese? Biologinnen, Ornithologen und weitere Naturliebhaberinnen setzen sich für einen Lebensraum ein, der in seiner Ausdehnung und in der Vernetzung von geschützten Naturflächen schweizweit einzigartig ist. Sie betonen, dass Fotovoltaik nötig sei, aber auf bestehenden Bauten mehr Sinn mache. Werde das Belpmoos mit Panels verbaut, prognostizieren sie, würde man dies zukünftig als «Bausünde» bereuen.

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Eine Oase der Hoffnung

Drogenabhängigkeit, psychische Probleme oder Burnouts: Mit Ängsten kennen sich viele aus, denen die Pension Sonnhalde in der Plötschweid Unterschlupf bietet – und damit meist auch einen Lichtblick der Hoffnung. Familie Maag zog aus der Stadt aufs Land, um Menschen ein Zuhause auf Zeit zu geben, damit sie zur Ruhe, zu Freiheit und zu sich selbst finden können. Daneben wirken sie in der Region, setzen sich für Geflüchtete ein, züchten Schafe und pflanzen Kräuter an.

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Musikperlen am Seeufer

Ein Besuch des Festivals soll ein ganzheitliches Erlebnis für die ganze Familie sein. Dafür setzen sich das ehrenamtlich arbeitende OK und zahlreiche Freiwillige ein. Bekannte Bands und aufstrebende Talente bringen eine Fülle an Stilen und Projekten an den Schwarzsee.

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Ist Jobsharing die Lösung?

Freiwillige vor für den Gemeinderat! Viele Gemeinden im Verteilgebiet dieser Zeitung sind froh um jeden, der ein politisches Amt übernimmt. Während sich in der Wirtschaft und Verwaltung Jobsharing bereits etabliert hat, scheint die Politik in ihren Strukturen gefangen. Doch wäre geteilte Verantwortung in der kommunalen Exekutive überhaupt eine Lösung?

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Ausbruch aus der Blockade

Manche Kinder bringen auswärts keinen Ton heraus, sprechen und spielen daheim aber ungehemmt. Zwei Geschichten aus der Region Gantrisch zeigen: Die Angststörung selektiver Mutismus kann sich bis ins Erwachsenenalter auswirken, möglichst frühe Therapie zeigt meist aber gute Erfolge.

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Umfrage zum Engagement in Vereinen

In der Septemberausgabe werden wir uns dem Thema «Zusammenleben» widmen. Uns interessiert, wie stark das Vereinsleben in der Region Gantrisch noch ist, da wir immer wieder von «Nachwuchsproblemen» hören. Deshalb starten wir nun eine Umfrage.

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Sicher gebunden statt alarmiert

Innerlich alarmierte Kinder können Ängste entwickeln. Sind sie mit einer sicheren erwachsenen Person verbunden und können sie Gefühle zulassen, lernen sie, damit umzugehen und sie zu überwinden. Simona Zäh aus Toffen hilft Eltern und anderen Bezugspersonen im ganzen deutschsprachigen Raum, Kinder und Teenager von innen heraus zu verstehen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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