Autor: Salome Guida

«Engagement gibt viel zurück»

In der letzten Ausgabe fragten wir, wer sich ehrenamtlich fürs Allgemeinwohl einsetzt – in einem Verein, in der Politik, kirchlich oder in der Betreuung. Die Rückmeldungen zeigen, dass der Hauptgrund für «Nachwuchsprobleme» Zeitmangel ist. Gleichzeitig wird klar: Die Mitgliedschaft in einem Verein hat schon viele Freundschaften hervorgebracht.

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«Wollen wir diesen Lebensraum opfern?»

Braucht es ein grosses Solarprojekt auf der grünen Wiese? Biologinnen, Ornithologen und weitere Naturliebhaberinnen setzen sich für einen Lebensraum ein, der in seiner Ausdehnung und in der Vernetzung von geschützten Naturflächen schweizweit einzigartig ist. Sie betonen, dass Fotovoltaik nötig sei, aber auf bestehenden Bauten mehr Sinn mache. Werde das Belpmoos mit Panels verbaut, prognostizieren sie, würde man dies zukünftig als «Bausünde» bereuen.

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Eine Oase der Hoffnung

Drogenabhängigkeit, psychische Probleme oder Burnouts: Mit Ängsten kennen sich viele aus, denen die Pension Sonnhalde in der Plötschweid Unterschlupf bietet – und damit meist auch einen Lichtblick der Hoffnung. Familie Maag zog aus der Stadt aufs Land, um Menschen ein Zuhause auf Zeit zu geben, damit sie zur Ruhe, zu Freiheit und zu sich selbst finden können. Daneben wirken sie in der Region, setzen sich für Geflüchtete ein, züchten Schafe und pflanzen Kräuter an.

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Musikperlen am Seeufer

Ein Besuch des Festivals soll ein ganzheitliches Erlebnis für die ganze Familie sein. Dafür setzen sich das ehrenamtlich arbeitende OK und zahlreiche Freiwillige ein. Bekannte Bands und aufstrebende Talente bringen eine Fülle an Stilen und Projekten an den Schwarzsee.

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Ist Jobsharing die Lösung?

Freiwillige vor für den Gemeinderat! Viele Gemeinden im Verteilgebiet dieser Zeitung sind froh um jeden, der ein politisches Amt übernimmt. Während sich in der Wirtschaft und Verwaltung Jobsharing bereits etabliert hat, scheint die Politik in ihren Strukturen gefangen. Doch wäre geteilte Verantwortung in der kommunalen Exekutive überhaupt eine Lösung?

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Ausbruch aus der Blockade

Manche Kinder bringen auswärts keinen Ton heraus, sprechen und spielen daheim aber ungehemmt. Zwei Geschichten aus der Region Gantrisch zeigen: Die Angststörung selektiver Mutismus kann sich bis ins Erwachsenenalter auswirken, möglichst frühe Therapie zeigt meist aber gute Erfolge.

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Umfrage zum Engagement in Vereinen

In der Septemberausgabe werden wir uns dem Thema «Zusammenleben» widmen. Uns interessiert, wie stark das Vereinsleben in der Region Gantrisch noch ist, da wir immer wieder von «Nachwuchsproblemen» hören. Deshalb starten wir nun eine Umfrage.

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Sicher gebunden statt alarmiert

Innerlich alarmierte Kinder können Ängste entwickeln. Sind sie mit einer sicheren erwachsenen Person verbunden und können sie Gefühle zulassen, lernen sie, damit umzugehen und sie zu überwinden. Simona Zäh aus Toffen hilft Eltern und anderen Bezugspersonen im ganzen deutschsprachigen Raum, Kinder und Teenager von innen heraus zu verstehen.

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Jets, Beeren und Strom

In den nächsten Jahren soll der Flughafen Bern-Belp nicht nur Ferienreisende – frei nach Patent Ochsner – «furt vo hie spicken» oder Businesspeople willkommen heissen, sondern auch Strom für die umliegenden Gemeinden produzieren und Familien über die Zukunft der Luftfahrt informieren. Kritik gibt es aufgrund der bedeutenden Magerwiese oder von den durch das Projekt im Standort bedrohten Segelflugpiloten.

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Kalorien für Tiere oder Menschen?

Die Schweiz ist ein Grasland – was die Ackerflächen umso wertvoller macht. Auf ihnen kann Energie wachsen, die wir fürs Überleben und unsere Gesundheit brauchen. Doch der Grossteil der Pflanzen, die auf diesem Boden wachsen, wird an Tiere verfüttert, während wir eine grosse Menge Lebensmittel importieren.

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Aktuelle Berichte

Aus einer Vision wird Wirklichkeit

Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.

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Den Traum ins Ziel geschoben

Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.

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«Was ist dein ‹Warum›?»

Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.

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Die Praxis im Dorf lassen

Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.

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«Unsere Dörfer und die Region leben von ihren Vereinen»

Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.

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