Autor: Pierre Benoit

Sie liebt die schnellen Pisten

Die 21-jährige Sue Piller gilt als eine der grössten Hoffnungen bei Swiss Ski. Durch die guten Resultate im Europacup der letzten Saison und die guten Trainingsresultate in der Saisonvorbereitung hat sie sich für die Weltcup-Rennen dieser Saison aufgedrängt. Mit dem 6. Rang in Spindlermühle (Tsch) hat sie die Selektions­kriterien für die Teilnahme am Riesenslalom der Olympischen Winterspiele in Cortina d’Ampezzo erfüllt.

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Ein harter Arbeiter

Seit vier Jahren schiesst der zusammen mit einem Bruder und drei Schwestern auf dem elterlichen Bauernhof in Riggisberg aufgewachsene Stefan Rüegsegger seine Tore für den HC La Chaux-de-Fonds. Wie lange er noch die Farben der Neuenburger tragen wird, steht in den Sternen. Rüegseggers Vertrag läuft Ende Saison aus und torgefährliche Zweiweg-Stürmer sind eine rare Spezies und deshalb sehr gefragt.

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«Ein wichtiger Schritt in die Zukunft»

Nach drei Jahren in der 3. Liga hat der FC Plaffeien Ende der vergangenen Saison die Rückkehr in die 2. Liga regional geschafft. «Ich betreute eine dankbare Mannschaft. Die Trainingspräsenz war genauso gross wie die Leidenschaft. Der Wille der Spieler, bis ans Limit zu gehen, sich stets zu verbessern und jedes Spiel gewinnen zu wollen, war während der ganzen Saison spürbar», sagt Christoph Haymoz, der den Aufstieg gleich in seiner ersten Saison als Plaffeien-Trainer realisierte und im Amt bleibt.

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Berner in der Favoritenrolle

Die Feststellung ist nicht neu: Wer an einem wichtigen Schwingfest gewinnen oder einen Kranz holen will, muss sich gegen die Armada der Schwinger aus dem Bernbiet behaupten. Galten in den letzten beiden Jahren Überschwinger Fabian Staudenmann vom Schwingklub Schwarzenburg und sein Kollege Adrian Walther (SK Worblental) als praktisch unschlagbar, hat sich der Favoritenkreis spätestens seit dem ersten Berner Kranzfest, dem Seeländischen, erweitert.

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Aufgepasst: Die «bösen» Schwarzenburger kommen

Wenn es am kommenden 30. August zu früher Stunde heisst «Manne, a d’Arbeit», ist der Startschuss zum 47. Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest erfolgt. Wie immer werden die «Bösesten» der verschiedenen Regionalverbände im Anschwingen einander zugeteilt. Staudenmann gegen Giger, Walther gegen Reichmuth, Aeschbacher gegen Orlik – so oder ähnlich könnte es für die drei Favoriten aus dem Bernbiet aussehen. Die Ergebnisse im ersten Gang sind an diesem sich über zwei Tage erstreckenden Ereignis zwar noch nicht entscheidend, aber zumindest wegweisend.

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Der «Böse» diesmal ganz nett

Auch wenn sie im normalen Leben durchaus liebenswürdige Menschen sind, werden die Schwinger im Fachjargon «Böse» genannt. Und, darüber bestehen nicht die geringsten Zweifel, der «Böseste» unter all den «Bösen» ist seit mindestens zwei Jahren der Schwarzenburger Fabian Staudenmann.

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Alessio Faina: Präsident und Spieler in Personalunion

Wer nicht weiss, was Strassenhockey ist und wie diese typische Randsportart funktioniert, muss sich nicht grämen. Gerade einmal 19 Vereine gehören dem Schweizer Dachverband «Swiss Streethockey» an, einer davon ist der 1999 ins Leben gerufene SHC Belpa 1107. Fünf Nationalteams kämpfen um internationale Meriten, eine Frauen-Equipe, die Männer-Nationalmannschaft und drei Nachwuchsteams (U20, U18, U16).

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Marathon – Für Olympia geht er fremd

Der achtfache OL-Weltmeister Matthias Kyburz ist der beste seines Fachs. Doch für das Olympiajahr hat er sich ein anderes hohes Ziel gesteckt. Er will an den Olympischen Spielen in Paris im Marathon an den Start gehen und hat deshalb sein Trainingsprogramm auf den Kopf gestellt. Statt OL mit Läufen im Wald und Trainingslagern in Finnland und Schweden läuft er jetzt flach, 180 Kilometer pro Woche, mal 35 Kilometer am Stück. Abwechslungsweise steht Schnelligkeit auf dem Programm, auch das Krafttraining kommt nicht zu kurz. OL ist nach wie vor nicht olympisch – im Marathon soll Kyburz jetzt doch noch zum Olympioniken werden.

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Der Kampf zurück hat sich gelohnt

Der Sensler Skicrosser Alex Marro hat schwierige Monate hinter sich. Im November 2021 verletzte er sich an einem Rennen im Pitztal schwer – die Ärzte machten ihm wenig Hoffnung, dass er wieder auf die Skipisten zurückkehren könnte. Doch so schnell geschlagen geben wollte sich der Modellathlet nicht.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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