
Hasen-Hafer – Gutes tun
Feldhasen werden in unseren Breitengraden immer seltener. Sogenannter Hasen-Hafer, gesät in weiten Reihen, versucht dem nun entgegenzuwirken.

Feldhasen werden in unseren Breitengraden immer seltener. Sogenannter Hasen-Hafer, gesät in weiten Reihen, versucht dem nun entgegenzuwirken.

Philipp und Melanie Ramser mit ihren drei Kindern setzen sich seit 2010 mit viel Engagement und Herzblut für die ökologische sowie wirtschaftliche Diversifizierung ihres Biobetriebes Horbermatt in Oberbalm ein. Getreu ihren persönlichen Werten möchten sie einen Erholungs-, Lern- und direkten Begegnungsort zwischen Natur, Tieren und Menschen auf ihrem Hof schaffen.

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene energiepolitische Grundlagen erarbeitet und genehmigt sowie Massnahmen daraus umgesetzt. Nicht zuletzt durch die Ereignisse der letzten Monate hat die Energiepolitik und -effizienz sowie die wirtschaftliche und umweltschonende Energieproduktion, -verteilung und -nutzung auch in Riggisberg wesentlich an Bedeutung gewonnen.

Die Energie Belp AG und die alupak AG realisieren bis im Frühjahr 2024 ein Projekt zur Wärmerückgewinnung. Nebst bemerkenswerten Einsparungen in der Nahwärmeversorgung führt dies auch zu einem markanten CO2-Emmissionsrückgang.

Wie viel Energie wendet eigentlich eine kleine Gemeinde mit ihren Leuten auf, um eigenständig bleiben zu können? «Es sind strenge Tage», sagt Peter Scheurer. Bereits das siebte Jahr ist er im Gemeinderat, vorher investierte er sich in Kommissionen, und seit Anfang Jahr hat er das Amt des Gemeindepräsidenten inne. Trotz Zwölfstundentagen und kaum mehr Zeit für seine geliebten Skitouren will er sich nicht beklagen: «Das Gute überwiegt.»

Wie würden wir bei einem sportlichen Ausflug im Winter mit unseren Energiereserven haushalten, wenn wir nicht die Sicherheit hätten, dass am Abend in der warmen Stube ein währschaftes Znacht auf dem Tisch steht? Tatsächlich würden wir sie wohl etwas anders einteilen. Denn jede Anstrengung kostet Energie. Kann keine neue Energie zugeführt werden, ist das sparsame Haushalten damit überlebenswichtig. Dieser Herausforderung müssen sich die Wildtiere jeden Winter aufs Neue stellen. Dabei greifen sie auf erstaunliche Strategien zurück.

Über 20 Betriebe im Naturpark Gantrisch stellen Produkte her, die mit dem Label «regio.garantie» gekennzeichnet sind. Dieses Gütesiegel garantiert, dass mindestens 80% der Zutaten des Produktes aus dem Parkgebiet stammen und dass auch die Wertschöpfung zu mindestens zwei Dritteln im Naturpark stattfindet.

Das Gebiet um den Gurnigel ist mit dem ÖV schwer zu erreichen. Daher reisen viele Besuchende mit dem eigenen Auto an. Sowohl für den Naturpark Gantrisch, als auch für die betroffenen Gemeinden und deren Anwohnerinnen und Anwohner, führt eine Reduktion des motorisierten Verkehrs in verschiedenen Hinsichten zu einer Verbesserung.

Der Naturpark Gantrisch verstärkt gemeinsam mit dem Schlossgarten Riggisberg sein Engagement für Inklusion: Im Rahmen der Kampagne «#unbeschränkt» wurde eine inklusive Exkursion getestet.

Die Klosterruine Rüeggisberg wurde von 2016 bis 2021 untersucht und umfassend konserviert – und dieses Jahr mit dem Freilichttheater «Der Name der Rose» wieder wachgeküsst. Nun feierte am 16. September auch das neue, modern gestaltete Klostermuseum seine Wiedereröffnung.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.