
Spiel und Spass in Modulen
Tagesschulen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit: Kinder werden an einem vertrauten Ort betreut, wenn ihre Eltern noch arbeiten, und geniessen dennoch Freizeit. Auch in Riggisberg ist das Projekt ein Erfolg.

Tagesschulen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit: Kinder werden an einem vertrauten Ort betreut, wenn ihre Eltern noch arbeiten, und geniessen dennoch Freizeit. Auch in Riggisberg ist das Projekt ein Erfolg.

Berufliche Weiterbildung, ein neues Hobby oder ein Nachdiplomstudium – Bildung ist längst nicht nur bei Kindern wichtig. Seit 55 Jahren trägt die Volkshochschule Schwarzenburg massgeblich zum Bildungsangebot der Region bei.

Viele Bilder in der kleinen Studiowohnung zeugen von seiner Liebe zu den Kühen. Doch bald kann Landwirt Marc Urfer diese abhängen und in die Zügelkisten stecken. Nach seiner Ausbildung zum Landwirt und Agrartechniker hat er es geschafft, einen Hof zu finden, den er übernehmen kann.

Meiner Ansicht nach hat Bildung nur teilweise etwas mit Schulzimmer zu tun. Bildung ist Schule, Ausbildung, Weiterbildung und viel mehr. Im Alltag lernen wir ständig dazu – bewusst oder unbewusst.

Lange wusste der Staat Freiburg als Eigentümer nicht, was mit der ehemaligen Kaserne am Schwarzsee passieren sollte. Aus ihrem Dornröschenschlaf erwachte diese dann 2016, als sie zum Folgestandort für das Ausbildungszentrum des Zivildienstes in Schwarzenburg wurde.

In der Gewaltfreien Kommunikation sollen alle Gewinner sein: Wenn Bedürfnisse erkannt und auf den Tisch gelegt werden können, wird manch pikante Situation entschärft.

Bildung und Identität nehmen auch im Naturpark Gantrisch einen zentralen Platz ein. Der Naturpark vernetzt und koordiniert, damit gemeinsam gesteckte Ziele durch gemeinsames Mitwirken erreicht werden können.

Für den Erhalt einer lebendigen und intakten Natur ist es von zentraler Bedeutung, die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur aufzuzeigen, anstatt Verbote auszusprechen. Denn was man kennt, schützt man. Die Natur zu erhalten ist wichtig, damit auch die nächste Generation noch Freude daran haben kann. Die Landschaftspflege-Einsätze des Naturparks spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Im Frühling verlieh der Naturpark Gantrisch der Idee des Generationenhauses den Innovationspreis in der Kategorie Gesellschaft. Die Entwicklung der Welt hat diese hervorgerufen. «Zusammen» und «beisammen sein», bunt gemischt durch die Altersgruppen, soll wieder mehr gefördert werden. Alle sind willkommen, Alt und Jung, ein bunter Strauss an Angeboten lädt ein. Die sieben Köpfe des Verwaltungsrats treiben das Ganze voran, etliche weitere Involvierte sorgen dafür, dass der Motor läuft. Geschäftsführerin Linda Zwahlen im Kurzinterview.

Wir starten am Bahnhofplatz unter den wachsamen Augen des «Thronfolgers», einer der Skulpturen des einheimischen Künstlers Jürg Ernst. Auf dem Schwarzwasser-Sense-Schluchtenweg, vorbei am «Verlorenen Wissen», verlassen wir das Dorf über die Wart und folgen dann bald dem Naturerlebnispfad Grasburg.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.