
Die Finalisten stehen fest
Bereits zum fünften Mal werden die Innovationspreise Gantrisch in drei Kategorien verliehen. Die Finalisten und Finalistinnen beweisen einmal mehr: Engagement und Mut für Neues wird im Naturpark Gantrisch grossgeschrieben.

Bereits zum fünften Mal werden die Innovationspreise Gantrisch in drei Kategorien verliehen. Die Finalisten und Finalistinnen beweisen einmal mehr: Engagement und Mut für Neues wird im Naturpark Gantrisch grossgeschrieben.

Lernen, ohne zu büffeln. Wissen, ohne es zu wollen. Wenn die Kinder spielerisch einige Stunden zusammen mit Nuria Bütikofer und Eliane Kalasz zwischen den Bäumen verbringen, verfliegt die Zeit so schnell wie die Blätter vom Wind durch den Wald getragen werden. Keine verlorene Zeit, sondern gewonnene Erlebnisse.

Der Rundgang «Gnomenweg Schwarzenburg» mit zehn Figuren oder Skulpturengruppen von Jürg U. Ernst ist ein kostenloses Angebot. Der Künstler will damit «eine pfiffige Attraktion und ein alternatives Angebot der Kulturvermittlung sein».

Die Gründung des Belper Fussballvereins erfolgte am 25. Januar 1922. 100 Jahre später sollte dieses Ereignis zelebriert werden, doch wie so oft kam die Pandemie dazwischen. Stattdessen wird am 5. Mai der erste von mehreren Anlässen stattfinden.

Das Theater Belp arbeitet erstmals mit dem Berner Sommertheater zusammen.

Aus dem erfolgreichen Schweizer Spielfilm «Der Verdingbub» entstand ein Bühnenwerk, das im Stadttheater Bern im Jahr 2017 seine Weltpremiere feierte. Als erste Schweizer Amateurbühne inszeniert das Theater Toffen das gesellschaftskritische Stück in einer Berner Mundartversion. Nach einer coronabedingten Pause wird nun im Kulturzentrum «Hang» in Toffen der Bühne neues Leben eingehaucht.

Sarah Priti Casini bewirtschaftet mit ihrm Mann Sergio und den drei Kindern einen Bio-Bergbauernhof in Sangerboden. Sie gestalten Schritt für Schritt ein „alpines Paradies“ mit einem intakten Naturkreislauf, einer möglichst breiten Artenvielfalt und ausreichendem Nahrungsangebot für Mensch und Tier. Auf dem Foto trägt sie eine Rückenspritze mit biodynamischen Präparaten.

Zur Arbeit eines Werkhofs gehört der Winterdienst oder das Leeren von Abfallkübeln, aber auch die Pflege von Hecken, Uferzonen oder Grünstreifen – mit immer mehr Farbtupfern drin. So kommt ein ziemlicher «Gemeindegarten» zusammen.

Aufgrund von Bauarbeiten im Gurnigelbad kann das Projekt Stationentheater nicht mehr weitergeführt werden. Zurück bleiben Dankbarkeit und viele schöne Erinnerungen.

Ganze 60% unserer Nahrung produzieren wir Schweizerinnen und Schweizer selbst, sagt Francis Egger, Vizedirektor des Schweizer Bauernverbands. Wie kommt dieser Wert zustande, wie steht das Gantrischgebiet da und braucht es eine höhere Sicherheit? Franz Hofer, Geschäftsführer der OGG Bern, hilft mit, eine Übersicht zu erhalten.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.