
Bergpreis mit Ausrollen
Steile Waldwege, weite Aussichten, ein kühler Bergbach: Die Belpberg–Gürbe-Gravel-Runde führt durch das Herz des Naturparks – und belohnt jede Anstrengung mit Landschaft pur.

Steile Waldwege, weite Aussichten, ein kühler Bergbach: Die Belpberg–Gürbe-Gravel-Runde führt durch das Herz des Naturparks – und belohnt jede Anstrengung mit Landschaft pur.

Mit über 100 eingereichten Massnahmen in den ersten drei Monaten ist das Spiel «Jeder Quadratmeter zählt» lanciert. Ob mit Wildblumen im Garten, neuen Asthaufen, blühenden Balkonkästen oder strukturreichen Flächen in der Landwirtschaft, die Bevölkerung macht mit. Der Spielstand zeigt, dass sich im Gürbetal etwas bewegt. Eine Auswahl von bisher umgesetzten Massnahmen soll inspirieren und Lust machen, selbst aktiv zu werden.

Der gewählte Titel könnte durchaus mit dem berühmten, Oskar-gekrönten Film aus dem Jahre 1946 in Verbindung gebracht werden. Die Geschichte handelt von der Suche nach Einsamkeit und den herzberührenden Erlebnissen zwischen Menschen und Tieren in den kaum besiedelten Sümpfen von Florida. Auch noch 80 Jahre nach seiner Veröffentlichung geniesst dieser Film viel Beachtung und wird wiederkehrend in vielen Ländern im Fernsehen ausgestrahlt. Aber eigentlich möchte ich das Thema Wildnis in unserer heutigen bewegten, stressigen und oft reizüberfluteten Zeit etwas einordnen.

Hinten im Muschernschlund, jenem engen und wilden Tal, in dem die Muscherensense sangernbodenwärts fliesst, haben auf dem Gemeindeboden von Plaffeien 115 Hektar Wald eine besondere Bedeutung erhalten. Vom Spittel- bis zum Chänel-Gantrisch wird es in diesem Gebiet keine waldbaulichen Eingriffe mehr geben. 50 Jahre lang. Dieses Waldreservat soll Arten schützen und die Biodiversität in einem natürlichen Ökosystem fördern.

Schwarzenburg ist Teil einer ausserordentlich schönen und wertvollen Landschaft, mit den Sense- und Schwarzwasserschluchten sogar von nationaler Bedeutung. Die Entstehung dieser Wildnis beschreibt der Geograf Andreas Fischer in der Chronik von Schwarzenburg.

Vom 4. bis 6. September verwandelt sich Mühlethurnen erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Das traditionelle Kabisfest lädt zu einem abwechslungsreichen Wochenende ein – mit Marktleben, Oldtimer-Traktoren, Live-Musik und jenem herzlichen Gemeinschaftsgeist, der dieses Fest seit Jahren auszeichnet.

Zwei wackere Männer aus Blumenstein – Schlosser und Bödner mit Namen – begaben sich vor Zeiten auf die Jagd in die Gantrischberge. Da die Pirsch auf das Hochwild dazumals der Obrigkeit vorbehalten war, mussten die beiden Männer ihrer Angelegenheit im Verborgenen obliegen. Doch die Waldungen um den Gurnigel waren noch wild und weglos genug, um sich darin ausreichend vor neugierigen Blicken verbergen zu können. Der Jüngere hatte seinen Hund dabei, der helfen sollte, die Fährten des begehrten Wildes aufzustöbern.

Es war ein glücklicher Zufall, dass der Landbesitzer Daniel Hänni auf das kostenlose Beratungsangebot «Biodiversität verpachten» von Pro Natura stiess. Dank der professionellen Beratung hat die Natur auf Daniel Hännis Land mehr Platz erhalten. Doch nicht nur die Artenvielfalt hat profitiert, auch die Beziehung zu den Pächtern hat sich verbessert.

Sie leben dort, wo die Strassen schmal werden und sich schliesslich ganz verlieren. In den Hängen, zwischen Fels, Wald und Wetter, stehen die Höfe der Bergbauern wie stille Wächter einer alten Zeit. Hier ist das Leben nicht glattgeschliffen. Es hat Ecken und Kanten wie das Holz der Stalltüren, das Wind und Sonne über Jahrzehnte gezeichnet haben.

Naturpädagoge Jürg Schär kennt sich in der heimischen Landschaft bestens aus. Von Kind auf bewegte er sich viel im Wald. Seit vielen Jahren gibt er Kurse und hilft anderen, einen Zugang zur Wildnis zu finden.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.