
Die Baukultur im Naturpark Gantrisch hat eine lange Geschichte. Traditionelle Häuser harmonieren mit der natürlichen Umgebung. Sie sind eng mit der Landschaft, der Kultur und den Menschen verbunden. Sie geben uns ein gutes Gefühl. Doch was ist Baukultur und wie entsteht diese?

Wann findet man Ziegen, Schafe, Hühner und Kühe mitten in der Stadt auf dem Bundesplatz? Natürlich bei der Sichlete. Dieses Jahr mit «Rüebli und Chabis» als Motto. Knackig wie das Gemüse ist auch der Auftritt der Treichler aus Oberbalm.

Jeder Mensch erlebt die Welt ein bisschen anders. Und je nach Generation betreffen manche gewisse Themen mehr, andere weniger – und umgekehrt. In dieser Carte Blanche geben eine Jugendliche und ein älteres Paar einen Einblick in das, was sie beschäftigt, wenn sie über die Welt und unsere Gesellschaft nachdenken. Eine Momentaufnahme aus zwei Generationen.

Ein Meisterbauer von der Granegg bei Mamishaus trug seinem treuen Knecht Hans einst an einem klirrend kalten Wintermorgen kurz nach Weihnachten auf, er möge den Braunen vor den Wagen spannen, denn er wolle mit seiner Familie einen Festtagsbesuch in Schwarzenburg machen. Da er wusste, dass die wilde Jagd in den Raunächten bisweilen Durchlass begehrte, ermahnte er seinen Dienstmann vor der Abfahrt: «Hans, wenn es heute Nacht an das Tenntor poltert, dann säume nicht. Spring hurtig auf und entriegle die Tore, so dass der Durchgang frei ist. Denn wenn der Türst freie Bahn begehrt, dann verstellt man ihm lieber nicht den Weg.»

Im Schulalltag treffen drei Generationen aufeinander: Kinder, Lehrpersonen sowie Seniorinnen und Senioren. Seit 2017 nimmt die Schule Riggisberg am Projekt Win-3 der Pro Senectute Kanton Bern teil, einem generationenübergreifenden Engagement, das inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags ist.

Wie kann ein Miteinander der Generationen funktionieren? Mehr noch, wie können die Generationen einander unterstützen und voneinander profitieren? Die Gemeinde Kehrsatz, der Verein Altersnetzwerk und die Kinder- und Jugendfachstelle Region Gantrisch haben zu dieser Frage Projekte ins Leben gerufen – mit Erfolg.

In den kommenden Jahren fördert der Naturpark Gantrisch die Übernachtungen sowie die Besucherlenkung. Zudem sensibilisiert er die Bevölkerung verstärkt für die Themen des Naturparks.

Rampen, Lifte und genügend hohe Perronkanten: 1132 von rund 1800 Stationen in der Schweiz gelten als barrierefrei – nicht so Thurnen. Hier gehören Hürden zum Bahnhof: für Menschen mit Behinderungen, für Eltern mit Kinderwagen, für ältere Reisende. Und auch politisch – weil die BLS die Modernisierung an umstrittene Projekte koppelt.

Manche transportieren ihre Passagiere nur, diese Familie begleitet sie. Seit Generationen. Unterwegs in der weiten Welt oder vor der eigenen Haustüre im Gantrischgebiet – die Familie Engeloch weiss wie kaum jemand anderes, wie eng Reisen und Leben miteinander verbunden sind. Ein Gespräch mit Peter Engeloch.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.
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