
Die Einbürgerung einer Aargauerin
Für Andrea Meister war Jaberg nicht viel mehr als ihr vormaliger Heimatort. Bis sie sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzte – und wieder Bürgerin wurde.

Für Andrea Meister war Jaberg nicht viel mehr als ihr vormaliger Heimatort. Bis sie sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzte – und wieder Bürgerin wurde.

Begegnung und moderner Wohnraum statt marode Gebäude, die zur Hälfte leer stehen: Das Projekt für den Ortskern von Jaberg ist einen grossen Schritt weitergekommen.

Wenn die Sonne über dem Berner Mittelland lacht und die Temperaturen steigen, gibt es kaum etwas Schöneres, als sich aufs Wasser zu begeben – genauer gesagt: auf die Aare. Zwischen Thun und Bern erwartet dich eine der schönsten Flussfahrten der Schweiz – das Aareböötle. Ein Ausflug voller Spass, Natur, Tradition – und einem ganz besonderen Halt an der Jabergbrücke.

Wasser und Farben sind ihr Element. Beides prägt ihr Engagement als ausgebildete Sportlehrerin, Coach und Malerin aus Leidenschaft. «Jetzt ist der passende Moment, um langgehegte Wünsche umzusetzen», schreibt Sabine Röthlisberger auf ihrer Website. Sie selber hatte verschiedentlich das «Gspüri» für den richtigen Moment.

Es muss nicht immer Spanien oder Italien sein: Oberhalb der Aare, am Rande Jabergs, wachsen nun schon den vierten Sommer Wasser- und Honigmelonen sowie Süsskartoffeln. Gründe dafür sind neugierige Landwirte und die lokale Bodenbeschaffung.

Artenvielfalt fördern: Der Ausgang der nationalen Wahlen lässt interessante Schlüsse zu. In diesem Kontext stehen in Jaberg zwei Naturschutzprojekte an.

Papas gehen mit ihren Kindern im Hofladen beim Dorfplatz einkaufen, nebenan spazieren drei pensionierte Freundinnen durch den kleinen Park. Abends sitzen sie noch draussen, denn sie wohnen direkt über der Gemeindeverwaltung in den neuen Wohnungen. Ihre Grosskinder vom nahen Einfamilienhausquartier kommen noch herüber und probieren ihre neuen Trottinetts aus. Jaberg lebt.

Klein, aber fein: Jaberg hat einiges zu bieten: Eine intakte Natur, massvoll gewachsene Strukturen, einen vorteilhaften Steuerfuss. Nun gibt es auch einen Modellbahnklub im Dorf.

Der Gemeinderat Jaberg erteilt der Mobilfunkantenne an der Bodenhausstrasse 4 keine Baubewilligung. Die adaptive Antenne für den Mobilfunkdienst 5G erfüllt die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss der eidgenössischen Strahlenschutzverordnung NISV nicht. Zudem kann die Strahlenbelastung noch immer nicht kontrolliert und gemessen werden.

Fast scheint es, als sei Alex Ueltschi mit einem Rucksack auf die Welt gekommen. Dieses Reise-
utensil hat ihn auf fast allen Kontinenten begleitet. Auf zahlreichen Ausflügen lernte er auch die Schweiz kennen und schätzen. Davon profitierten die Seniorenreisen der Gemeinde Jaberg.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.