
Grosser Bahnhof für kleine Züge
Klein, aber fein: Jaberg hat einiges zu bieten: Eine intakte Natur, massvoll gewachsene Strukturen, einen vorteilhaften Steuerfuss. Nun gibt es auch einen Modellbahnklub im Dorf.

Klein, aber fein: Jaberg hat einiges zu bieten: Eine intakte Natur, massvoll gewachsene Strukturen, einen vorteilhaften Steuerfuss. Nun gibt es auch einen Modellbahnklub im Dorf.

Der Gemeinderat Jaberg erteilt der Mobilfunkantenne an der Bodenhausstrasse 4 keine Baubewilligung. Die adaptive Antenne für den Mobilfunkdienst 5G erfüllt die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss der eidgenössischen Strahlenschutzverordnung NISV nicht. Zudem kann die Strahlenbelastung noch immer nicht kontrolliert und gemessen werden.

Fast scheint es, als sei Alex Ueltschi mit einem Rucksack auf die Welt gekommen. Dieses Reise-
utensil hat ihn auf fast allen Kontinenten begleitet. Auf zahlreichen Ausflügen lernte er auch die Schweiz kennen und schätzen. Davon profitierten die Seniorenreisen der Gemeinde Jaberg.

Eine Antenne in Jaberg wurde ohne Baugesuch auf 5G
aufgerüstet. Die Gemeinde intervenierte und bekam Recht.

Jaberg hat sich in den letzten Jahren vom Schlaf- zum Familiendorf gemausert. Die Gemeinde ist zwar klein, aber stolz auf ihre Eigenständigkeit.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.