Autor: Salome Guida

Ein Dorf erwacht

Papas gehen mit ihren Kindern im Hofladen beim Dorfplatz einkaufen, nebenan spazieren drei pensionierte Freundinnen durch den kleinen Park. Abends sitzen sie noch draussen, denn sie wohnen direkt über der Gemeindeverwaltung in den neuen Wohnungen. Ihre Grosskinder vom nahen Einfamilienhausquartier kommen noch herüber und probieren ihre neuen Trottinetts aus. Jaberg lebt.

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Ein «Bär» bringt Leben ins Dorf

Die diesjährige Produktion der Theatergesellschaft Plaffeien widmet sich den Herausforderungen kleiner Berggemeinden. In «Achtung Bär» kommt der in Bedrängnis geratene Gemeindepräsident auf eine kühne Idee – zu kühn vielleicht.

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Eine Welt aus Eis und Licht

Energiekrise und Klimaveränderung zum Trotz – im Wald zwischen Schwarzsee und Zollhaus lädt bereits zum 37. Mal eine Märchenwelt aus Eis und Licht ein, der dunklen Jahreszeit zu entfliehen.

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Muscheln am Belpberg

So selbstverständlich wir es jeden Tag literweise trinken, mit ihm spülen und waschen, so grundlegend prägt es unser Leben: das Wasser. Die neue Ausstellung des Ortsmuseums Belp informiert, überrascht – und regt zum Nachdenken an.

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Bus oder Taxi? – Ja

Seit Mitte August fährt in Belp nicht mehr nur der Ortsbus, sondern auch ein vollelektrischer Neunplätzer, der über 80 Haltepunkte bedient. Die Chauffeure? Freiwillige. Sein Fahrplan? Vom ersten bis zum letzten Zug zu jeder Zeit. Das Modell könnte weit über die Region hinaus wegweisend sein.

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Jubiläum und Abschluss

Pferde, Ponys und Kühe. Reiter, Fahrer und Läufer: Das Bauernpferderennen in Schwarzenburg zieht Jahr für Jahr eine grosse Zahl Teilnehmender und Zuschauer an. Nun sieht es so aus, als ob eine Tradition endet.

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Über die sieben Berge …

Von Riggisberg durch die Region Stafelalp-Gurnigel und wieder zurück – rennend, über Stock und Stein: Das ist der Gantrisch Trail, der jeden Herbst Hunderte naturbegeisterte Läuferinnen und Läufer anzieht. Nun ist die Anmeldung für die Ausgabe 2022 offen.

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Marktplatz und wichtiger Treffpunkt

Nach zwei von der Pandemie geprägten Jahren merkte manch einer, was alles gefehlt hat. Sozial und gesellschaftlich traditionsreiche Treffpunkte wie Jahrmärkte gehören dazu. Seit diesem Jahr werden sie wieder (mehr oder weniger) normal durchgeführt.

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Der Liebe nach

Er wurde an international renommierten Filmfestivals wie dem «Zurich Film Festival» gezeigt, gewann als «Bester Abschlussfilm 2022» einen Schweizer Filmpreis und ist seit Anfang September schweizweit im Kino zu sehen: «Love will come later». Regisseurin ist die junge Burgisteinerin Julia Furer. Sie will Geschichten erzählen und eine andere Perspektive eröffnen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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