
Eine Welt aus Eis und Licht
Energiekrise und Klimaveränderung zum Trotz – im Wald zwischen Schwarzsee und Zollhaus lädt bereits zum 37. Mal eine Märchenwelt aus Eis und Licht ein, der dunklen Jahreszeit zu entfliehen.

Energiekrise und Klimaveränderung zum Trotz – im Wald zwischen Schwarzsee und Zollhaus lädt bereits zum 37. Mal eine Märchenwelt aus Eis und Licht ein, der dunklen Jahreszeit zu entfliehen.

So selbstverständlich wir es jeden Tag literweise trinken, mit ihm spülen und waschen, so grundlegend prägt es unser Leben: das Wasser. Die neue Ausstellung des Ortsmuseums Belp informiert, überrascht – und regt zum Nachdenken an.

Die Kinder der Familien Teuscher und Wüthrich kennen den Sommer nur auf ihrer Alp. Damit sie im Tal den Anschluss nicht verpassen, besuchen sie nah der Baumgrenze die Schule. Organisieren müssen sie sich diese aber selbst.

Seit Mitte August fährt in Belp nicht mehr nur der Ortsbus, sondern auch ein vollelektrischer Neunplätzer, der über 80 Haltepunkte bedient. Die Chauffeure? Freiwillige. Sein Fahrplan? Vom ersten bis zum letzten Zug zu jeder Zeit. Das Modell könnte weit über die Region hinaus wegweisend sein.

Pferde, Ponys und Kühe. Reiter, Fahrer und Läufer: Das Bauernpferderennen in Schwarzenburg zieht Jahr für Jahr eine grosse Zahl Teilnehmender und Zuschauer an. Nun sieht es so aus, als ob eine Tradition endet.

Von Riggisberg durch die Region Stafelalp-Gurnigel und wieder zurück – rennend, über Stock und Stein: Das ist der Gantrisch Trail, der jeden Herbst Hunderte naturbegeisterte Läuferinnen und Läufer anzieht. Nun ist die Anmeldung für die Ausgabe 2022 offen.

Nach zwei von der Pandemie geprägten Jahren merkte manch einer, was alles gefehlt hat. Sozial und gesellschaftlich traditionsreiche Treffpunkte wie Jahrmärkte gehören dazu. Seit diesem Jahr werden sie wieder (mehr oder weniger) normal durchgeführt.

Er wurde an international renommierten Filmfestivals wie dem «Zurich Film Festival» gezeigt, gewann als «Bester Abschlussfilm 2022» einen Schweizer Filmpreis und ist seit Anfang September schweizweit im Kino zu sehen: «Love will come later». Regisseurin ist die junge Burgisteinerin Julia Furer. Sie will Geschichten erzählen und eine andere Perspektive eröffnen.

Zwölf Jugendliche und zwei Begleitpersonen werden in Sursee «ausgesetzt». Sie erhalten nur eine vereinfachte Landkarte und pro Person 32 Franken. Ihre Aufgabe: innert fünf Tagen zu Fuss nach Thurnen gelangen. Ohne Handy und Zelt muss die Gruppe sich selbst organisieren.

Als Jesus in Kana Wasser in Wein verwandelte, war dies längst nicht das einzige alkoholhaltige Getränk der Antike. Zahlreiche Funde deuten darauf hin, dass unsere Vorfahren schon vor 10’000 Jahren entdeckten, dass Getreidebrei zu gären beginnt. Heute ist die Beliebtheit von Bier ungebrochen, was die vielen Mikrobrauereien aus der Region beweisen.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.