
«Da klopft das Herz»
Ein neues Logo, neue Leute, neue Aufgaben, alter Erfolg. Die 85. GV legt Zeugnis einer Erfolgsgeschichte ab. Doch der Schwarzsee ist auch ein emotionales Stücklein Erde, seine Entwicklung bewegt die Gemüter.

Ein neues Logo, neue Leute, neue Aufgaben, alter Erfolg. Die 85. GV legt Zeugnis einer Erfolgsgeschichte ab. Doch der Schwarzsee ist auch ein emotionales Stücklein Erde, seine Entwicklung bewegt die Gemüter.

Es gibt Studien, Politikerinnen und theoretische Wissenschaftler. Sie alle malen Zukunftsszenarien der Zukunft – mehr oder weniger realistisch. Dieser Artikel verfolgt einen anderen Ansatz: Zwei regionale Mobilitätskenner skizzieren ein möglichst realistisches Bild für die nahe Zukunft im Gantrischgebiet.

Hinter jedem Engagement steckt eine Motivation. Und engagiert hat sich Hans-Ueli Müller vom Bernapark im Gantrischgebiet mit dem Kauf und Umbau des Berghauses Gurnigel, Ottenleuebad und Gurnigelbad sowie von deren Nebengebäuden. Doch inzwischen wohnen im Gurnigelbad Geflohene und das Berghaus ist zu; in der Küche stehen keine Pfannen auf dem Herd, dafür brodelt die Gerüchteküche. Der Bernapark begegnet diesen nun mit Transparenz und legt der Gantrisch Zeitung seine Unterlagen vor.

Wer im Gantrischgebiet übernachten will, hat viele Möglichkeiten, aber insgesamt nur wenig Betten. Schnell stösst die Gegend an ihre Kapazitätsgrenzen. Ein weiteres Puzzlestück in diesem Bereich präsentiert der Bernapark mit der Fertigstellung des Angebots im Hotel-Restaurant Ottenleuebad.

Jeder gute Film hat eine Hauptdarstellerin oder einen Hauptdarsteller. In einem Kinostreifen über den Tourismus im Sensebezirk spielt die Kaisereggbahnen AG Schwarzsee diese Rolle. Seit vielen Jahren. Widrigkeiten wie der tiefen Lage für den Wintersport zum Trotz. Der neue Geschäftsführer Kurt Waeber verrät, wie er die Piste für eine gesicherte Zukunft präparieren will.

Wenn es bei uns keine grossen Kartoffeln mehr gibt, dann doch nur, weil es keine dummen Bauern mehr gibt. Landwirtschaft ist nicht nur eine Lehre, es ist eine Lebensschule. Und das sind nicht nur grosse Worte, wie ein Junglandwirt aus Burgistein beweist.

Stellen Sie sich vor, Sie würden die Hälfte Ihres Lebens schlicht und ergreifend verschlafen? Rund ein Dutzend Tiere aus dem Gantrischgebiet machen genau das. Sie halten Winterschlaf, Winterruhe oder Winterstarre. Umso ausgeschlafener erwachen sie dann wieder zu neuem Leben. Zumindest solange, wie wir Menschen ihnen ihre letzten Habitate nicht auch noch zerstören.

Auf der einen Seite SVP, SP und Co. Kein Bundesratssitz ohne deren Einfluss. Auf der anderen Seite junge, politische aktive Menschen, die sich in Gruppen vernetzen und projektbezogen politisieren. Mitgliedschaft in einer Partei? Fehlanzeige.

«Nachhaltig nennen sich heute alle, Kreislaufwirtschaft heisst der nächste Schritt.» Was Ruedi Flückiger kurz nach seinem Rücktritt als Präsident des Fördervereins Naturpark Gantrisch und Verwaltungsratspräsident der GantrischPlus AG sagt, markiert das Ende eines Kapitels und den Beginn eines neuen.

Eigentlich sollte in Rüschegg Eywald nun eine Art Baustelle entstehen. Nachdem das Regierungsstatthalteramt die Einsprachen ablehnte, war der Weg für den neuen Standort für den «Seilpark Gantrisch» schon geebnet. Und schon droht neues Ungemach: zu viele Bäume sind krank.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.