
Energieoffensive
Wenn wir den globalen Temperaturanstieg begrenzen wollen, spielen erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle. Dazu gibt es jedoch in der Bevölkerung noch viele Fragen. Der «Tag der Energie» gab Antworten und Denkanstösse.

Wenn wir den globalen Temperaturanstieg begrenzen wollen, spielen erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle. Dazu gibt es jedoch in der Bevölkerung noch viele Fragen. Der «Tag der Energie» gab Antworten und Denkanstösse.

Wir wissen alle: Zu viel Konsum kann nicht nachhaltig sein. Doch was ist Konsum genau, wann ist er nachhaltig und wann nicht? Wie beeinflusst nachhaltiger Konsum unsere Lebensqualität? Diesen Fragen sind wir nachgegangen.

Etwas Neuartiges, das besonders originell ist und der Region dient – alle zwei Jahre werden solche Projekte ausgezeichnet. Ein Lauf-Event, ein Hof mit einheimischem Superfood, eine erfolgreiche Fleischterrine oder ein Ort der Begegnung – bisherige Gewinner beeindruckten durch Mut und Cleverness. Nun ist die Anmeldung für die nächste Verleihung eröffnet.

Manchmal ist weniger mehr. Wildtiere brauchen im Winter kaum vom Menschen bereitgestelltes Futter. Vielmehr hilft ihnen eine «unaufgeräumte» Umgebung mit einer Vielzahl an wilden Pflanzen oder Gemüseresten.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Lichtverschmutzung bei uns gemäss Bundesamt für Umwelt mehr als verdoppelt. Die grossräumige Aufhellung der Nachtlandschaft stört den Biorhythmus von Mensch, Natur und Tierwelt. Ein nächtlicher Besuch des Naturparks Gantrisch regt zum Nachdenken an.

Den Himmel im Teller? Ein besonderes Produkt mit Zutaten aus der Region, dessen Genuss Freude bereiten soll: Das Ehepaar Haldemann aus Gurzelen steckte sich ein hohes Ziel. Herausgekommen ist die «Sternensuppe».

Zwischen dem Belpberg und dem Gürbetal wachsen auf acht Hektaren tausende von Bäumen und Sträuchern. Es ist aber kein Wald, sondern eine Baumschule. Seit 30 Jahren ist die Familie Glauser auf die biologische Produktion von Bäumen spezialisiert. Zur Betriebsgemeinschaft gehören auch Kühe und Hühner.

In Guggisberg wird viel gesungen und Geselligkeit gelebt. Einer der drei Jodlerklubs feiert nächsten Frühling sein 50-jähriges Bestehen. Dank seinen jüngeren Mitgliedern ist für eine gute Durchmischung gesorgt.

Immer wieder taucht Forst-Längenbühl in den jährlichen Fundberichten des kantonalen archäologischen Dienstes auf. Mit ein Grund dafür sind die beiden Seen – und weitere, inzwischen ausgetrocknete Gewässer.

Nach über einem Jahr Pause fand im Oktober der zweite Plaffeien-Märit des Jahres statt. Bei schönstem Herbstwetter genossen (Heimweh-)Einheimische und auswärtige Besucher das vielfältige Angebot.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.