
Grundrezept für ein erfolgreiches Stationentheater
Aufgrund von Bauarbeiten im Gurnigelbad kann das Projekt Stationentheater nicht mehr weitergeführt werden. Zurück bleiben Dankbarkeit und viele schöne Erinnerungen.

Aufgrund von Bauarbeiten im Gurnigelbad kann das Projekt Stationentheater nicht mehr weitergeführt werden. Zurück bleiben Dankbarkeit und viele schöne Erinnerungen.

Vor drei Jahren wurde der Film «Der weisse Hirsch vom Gantrisch» realisiert. Er erzählt die abenteuerliche Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, wobei die Realität mit der Sagenwelt der Region Gantrisch miteinander verschmelzen. Die Darstellerinnen und Darsteller waren vorwiegend Jugendliche aus der Region. Die Hauptdarstellerinnen Luna Sibold und Naehma Schönholer erzählen, wie es für sie nach den Dreharbeiten weiterging.

Von Theater, Musik, Tanz über Literatur und Film bis hin zu bildender Kunst – das kulturelle Angebot im Naturpark Gantrisch ist reichhaltig, wird aber noch wenig wahrgenommen. Der Zugang zum Kulturangebot ist nicht einfach, da ein Überblick und eine Informationsplattform für diese dynamische Szene fehlen. Dies soll sich nun ändern.

In Wattenwil aufgewachsen, in Paris und Deutschland studiert, später weltweit unterwegs für Konzerte: Durch das Klavierspielen durfte Erika Kilcher vieles erleben. Sie spricht über ihren Werdegang, erzählt Anekdoten von Reisen und erklärt, wie es dazu kam, dass sie ihr Schlafzimmer für den amerikanischen Aussenminister wechseln musste.

Die Holzbildhauerin Lea Bähler plant ihre erste Ausstellung in der Fred und Cécile Zimmermann-Stiftung in Wattenwil. Sie wird einige ihrer Holzskulpturen zusammen mit dem Drechsler Erich Lehmann und dem Schreiner Jörg Zeller präsentieren. Das Ganze unter dem Thema: Holzhandwerk aus der Region.

Vom 19. bis 21. August können Konzerte in schönster Kulisse genossen werden. Gleich drei Freiburger Bands stehen in dieser ersten Festivalausgabe auf der Bühne.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen ähnlich geht wie mir: Ich arbeite in meinem Traumberuf und muss in meinen Tagen nichts tun, was mir unter dem Strich nicht irgendwie sinnvoll erscheint.

Die Band fing klein an. Inzwischen ist «Thirty-Thr33» schweizweit im Radio zu hören, spielt an Openairs und hat mehrere Singles und ein Minialbum veröffentlicht. Ein Gespräch über Vorbilder, Unterschiede zwischen Keller- und Openairkonzerten und «Kribbel-Gefühle» vor Auftritten.

Wie gelingt es, unser wertvolles Kulturerbe zu wahren und gleichzeitig weiterzuentwickeln, um es am Leben zu erhalten? Mit dieser interessanten Fragestellung befassen sich Daniel Jaun und Johannes Josi. Die beiden bringen alte Lieder aus der Region Gantrisch in eine neue Fassung. Dabei stehen für sie Tradition und Moderne nicht in Konkurrenz. Im Gegenteil: Durch eine zeitgemässe Aufbereitung der bestehenden Überlieferungen wird alten Volksliedern neues Leben eingehaucht.

Hunderte Konzerte, Lesungen, Festivals oder Ausstellungen mussten in den vergangenen Monaten abgesagt oder verschoben werden. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie geben Impfstoffe und die nahende wärmere Saison Anlass zur Hoffnung. Doch reicht das, um Verträge mit Künstlerinnen und Künstlern abzuschliessen und Anlässe zu planen? Die «Gantrisch Zeitung» hat sich bei einigen Veranstalterinnen und Veranstaltern der Region umgehört.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.