Energieoffensive

Energieoffensive

Wenn wir den globalen Temperaturanstieg begrenzen wollen, spielen erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle. Immer noch gibt es dazu aber in der Bevölkerung viele Frage.

Der Naturpark Gantrisch und die Wirtschafts-Vision Gantrisch (WVG) möchten in einer Reihe von Anlässen verschiedene Formen erneuerbarer Energie zeigen – zum Anfassen, Erleben und Fühlen. Damit soll ein konkreter Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet werden.
Jürg Lüthi, Präsident der WVG, beantwortet dazu die wichtigsten drei Fragen:

Was ist die Energieoffensive?
Die Energieoffensive ist eine partnerschaftliche vom Naturpark Gantrisch und der WVG organisierte Aktion. Wir wollen anhand konkreter Beispiele über längere Zeit aufzeigen, wie man den Energieverbrauch reduzieren kann, Energie effizienter nutzt und wie gross das Potenzial erneuerbarer Energien ist – und zwar ohne an Lebensqualität zu verlieren. Wir wollen hier in unserer wunderschönen Region leben und uns verwirklichen – aber nachhaltig.

Warum unterstützt die WVG die Energieoffensive?
Als Unternehmerinnen und Unternehmer sind wir überzeugt, dass man nicht nur mit Verordnungen von oben, sondern mit Taten von unten der «Energiestrategie 2050» zum Erfolg verhelfen muss. Wir sind als Betriebsinhaber bereit, unseren Beitrag dazu zu leisten. Wir wollen als Wirtschaftspartner aufzeigen, was wir für Lösungen anbieten können, sei es in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Heizen, etc.
Unsere Botschaft ist aber auch, dass jeder und jede selbst etwas tun kann: Dazu lancieren wir am 11. September den ersten «Tag der Energie» mit verschiedenen Partnern bei der ARA Gürbetal. An diesem kann sich die Bevölkerung selbst ein Bild machen, E-Mobilität ausprobieren und den eigenen Energieverbrauch analysieren kann.

Was erhofft sich die WVG von diesem Projekt?
Für mich ist es wesentlich, dass wir uns austauschen und voneinander lernen, dass wir Lösungen anschauen, neue Ideen
sehen und reflektieren, was wir bei uns selbst verändern können. Im Weiteren möchten wir durch den Austausch auch erkennen, wo es Schwierigkeiten und Hürden gibt – sei es bei den Bewilligungen oder bei der Infrastruktur. Daraus lassen sich Forderungen ableiten, die wir gegenüber den zuständigen Stellen einbringen können. Wir wollen nicht nur lamentieren und reklamieren, sondern miteinander Lösungen suchen und diese zur Umsetzung bringen. Als Bewohner des Naturparks übernehmen wir in der Region eine Vorbildfunktion für die nachhaltige Entwicklung – auch im Sinne davon, dass wir selbst handeln, darüber sprechen und gemeinsam vorwärtskommen.

Katharina Conradin

Teilen Sie diesen Bereich

Beitragstitel
Energieoffensive

Die meistgelesenen Artikel

Kontakt