Autor: Helene Wieland

Wenn Funktionieren nicht reicht

Er war ehrgeizig, belastbar und kontrolliert. Bis plötzlich nichts mehr ging. Ein Moment an einem Kundenevent, ein Zusammenbruch im Wald und dunkle Gedanken zwangen Lukas Jampen zum Innehalten. Heute spricht er offen über Depression, Perfektionismus und ein Tabuthema, über das viele aus Scham schweigen.

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Natürliche Ordnung im Chaos

Auf der «Wilden Wiese» in Rüschegg Gambach wachsen keine perfekten Rosen, sondern Blumen mit Charakter. Barbara von Holtey produziert regionale Schnittblumen im Rhythmus der Natur und begleitet von Menschen, die sich in Übergängen befinden.

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Ein vielfältiges Jahr

Das diesjährige Gantrisch Forum der Wirtschafts-Vision Gantrisch fand im Restaurant Kreuz in Belp statt und zog zahlreiche Gäste aus der gesamten Region an. Der Anlass hat sich längst als fester Treffpunkt für Unternehmerinnen, Unternehmer und Interessierte etabliert. Präsident Roland Gehrig und Vizepräsidentin Salome Riesen führten durch den Abend und blickten auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück.

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Generationen begegnen sich

Im Schulalltag treffen drei Generationen aufeinander: Kinder, Lehrpersonen sowie Seniorinnen und Senioren. Seit 2017 nimmt die Schule Riggisberg am Projekt Win-3 der Pro Senectute Kanton Bern teil, einem generationenübergreifenden Engagement, das inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags ist.

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«Zum Leben braucht es gar nicht viel»

Von der Architektur zur Abenteuerfotografie – und das mit voller Leidenschaft: Nicole Schafer hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Heute ist sie international als selbstständige Fotografin, Filmemacherin und Outdoorguide tätig. Mit einer tiefen Liebe zur Natur, Tieren und dem Leben abseits der Städte.

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Stillstand ist keine Option

Wenn andere noch den ersten Kaffee schlürfen, hat er oft schon seine Laufrunde hinter sich. Frühmorgens durchatmen, den Kopf lüften, den Tag aktiv beginnen – so tickt Simon Zahnd. Als Geschäftsmann, Veranstalter und Ideenlieferant mischt er die Region auf – mit viel Elan, einem Lächeln und der festen Überzeugung: Wer sich bewegt, lebt besser und tut der Umwelt Gutes.

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Abraham, der Philosoph

Jakob Künzli alias «Abraham», Altwarenhändler und Alltagsphilosoph, war in Rüschegg so bekannt wie ein bunter Hund. Über Jahre hinweg schrieb er Gedichte, Lebensweisheiten und Kurzgeschichten. Ein Schatz, der nicht in Vergessenheit geraten sollte. Zwei Bände mit seinen Texten wurden veröffentlicht, illustriert von dem Künstler Gérard Widmer.

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Altes bewahren, Neues gestalten

Der Verein Vreneli Dorf Guggisberg hat den Innovationspreis in der Kategorie «Nachhaltige Wirtschaft» gewonnen. Drei Teilprojekte, viele kreative Köpfe und noch mehr helfende Hände – all das war die Grundlage für dieses preisgekrönte Projekt.

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Zusammen Schule erleben

Jedes Kleinkind bringt von Natur aus Neugierde und die Freude am Lernen mit. Diese Eigenschaften will die alternative Schule «Bergahorn» fördern und erhalten. Sie bietet einen Raum, in dem Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern auch in der Gemeinschaft und der Natur. Das Schulhaus soll zudem vor allem aus «Mondholz» gebaut werden.

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Einer für alle, alle für einen

1996 von einer Handvoll engagierter Guggisberger gegründet, ist der Verein Unihockeyclub Guggisberg (UHC) heute auf rund 240 Mitglieder herangewachsen. Mit einem aktiven Vereinsleben engagieren sie sich ich für ein lebendiges Miteinander in der ganzen Region Gantrisch.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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