
«Willkommen bei uns zu Hause!»
Sind wir draussen unterwegs, bewegen wir uns im Lebensraum der Wildtiere. Wir sind bei ihnen zu Besuch! Aber verhalten wir uns auch wie anständige und respektvolle Besucherinnen und Besucher?

Sind wir draussen unterwegs, bewegen wir uns im Lebensraum der Wildtiere. Wir sind bei ihnen zu Besuch! Aber verhalten wir uns auch wie anständige und respektvolle Besucherinnen und Besucher?

Der Land-Bus bringt seit 25 Jahren Kinder aus den entlegensten Ecken des Gantrischgebietes in die Schule.

Anfang November gastierten die Verantwortlichen und Mitglieder des Fördervereins Naturpark Gantrisch in Niedermuhlern. Nach Rückblicken gab es auch einiges zu zukünftigen Projekten zu sagen.

Mit Spannung lauschten rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Belp dem Referat der Extrembergsteigerin Evelyne Binsack. Mit den Gästen teilte sie Erlebnisse von der Todeszone am Mount Everest, geklautem Schoggipulver während der Südpol-Exkursion oder ihren Anfängen, ohne Seil am Berg. Deutlich spürbar wurden die Parallelen zwischen Wirtschaft, Sport und Politik.

Silvio Beltrametti macht Musik, seit er denken kann. Mit 14 lernte er das Banjo spielen, später kam die Gitarre dazu und mit 16 gründete er 1986 seine eigene Band: «Frets unlimited». Eine Band, die den «Bluegrass» spielt, eine Musikrichtung ganz unverkennbar mit Banjoklängen und Dobrogitarre. In jungen Jahren trat Beltrametti mit dieser Band fast jedes Wochenende in unzähligen Lokalen auf. Dann folgten die «Kinderjahre»: die Bandmitglieder wurden Väter oder Mütter und die Auftritte wurden weniger. Doch im Übungskeller traf man sich immer noch regelmässig zum Proben.

Die Filmbranche glänzt oft nicht durch Transparenz und Gleichberechtigung, hierarchische Strukturen sind an der Tagesordnung. Das Kollektiv Hotpot will das ändern und wagt ein erstaunliches Experiment: die basisdemokratische Umsetzung eines Spielfilms.

Boxfish steht für die Kinder- und Jugendfachstelle (kjfa) aus neun Gemeinden der Region Gantrisch. Das Präventionsangebot «Boxfish on tour» widmete sich im abgeschlossenen Schuljahr dem Wandel der Sprache. In Schulen, auf Pausenplätzen und unter Einbezug des Altersnetzwerkes der Region.

Im Gantrischgebiet lebten 2021 mehr als 47’000 Personen. Verschiedenste Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Berufen und Gewohnheiten. Wie setzt sich die Bevölkerung zusammen, welche Altersgruppe ist am grössten, in welchen Bereichen arbeiten am meisten Leute und wie sehen diese Zahlen im Vergleich zur gesamten Schweizer Bevölkerung aus? Wir haben einen Überblick zusammengestellt.

Wo es sie gibt, wird ihr Angebot geschätzt. Abwanderung und ein verändertes Einkaufsverhalten machen dem Trendsetter «Dorfladen» zu schaffen. Ein schweizweiter Input soll das Überleben von Dorfläden ermöglichen.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.