Kategorie: Gemeinden

«Die 40-Stunden-Woche ist kein Naturgesetz»

Der Arbeitsmarkt ist im Wandel. Und damit auch die Strukturen und Arbeitsbedingungen der Angestellten. Ein Soziologe und eine Arbeitspsychologin sprechen über die Relevanz der Länge der Arbeitszeit, über Vor- und Nachteile von Homeoffice, über den Einfluss der Digitalisierung auf gewisse Arbeiten und über die Motivation in Zeiten der Veränderung.

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Herausforderung und Chance

Vierte industrielle Revolution nennt man sie: die Digitalisierung. Dank ihr ist man vernetzt: länder- und kontinentübergreifend, über Mensch, Maschine und Produkt hinweg. Es ist eine Bewegung weg vom zentralistischen Denken. Ist dies eine Chance für den Raum fernab von städtischen und industriellen Zentren?

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Eine elfte Chance

Auf den ersten Blick trifft man im beschaulichen Dorfkern von Guggisberg auf wenig junge Menschen. Aber nur auf den ersten. Denn hier befindet sich ein Schul- und Wohnheim, das elf Jugendlichen ein Zuhause und Unterstützung bietet.

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«Jeder Bauer arbeitet gern, sonst machst du das nicht»

Mit ihrer Plattform Mucca.ch versucht Lara Steiner den Brückenschlag zwischen Konsumentin und Produzent. An den neu angebotenen Erlebnistagen können Interessierte auf Bauernhöfen in der ganzen Schweiz mit anpacken, Fragen stellen und hautnah erleben, woher ihre Lebensmittel kommen und wie viel Arbeit dahintersteckt. Auch bei Familie Böhlen auf dem Muriboden-Hof in Riggisberg gibt es Spannendes zu entdecken und erfahren.

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Gezielte Förderung statt Massentourismus

Mit der neuen Tourismusstrategie setzt die Region zukünftig auf die Förderung von Angeboten zum Übernachten und nachhaltige Erlebnisse. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen will der Förderverein Region Gantrisch bis zum Jahr 2030 die Region als Ausflugsziel noch bekannter machen und dabei vermehrt auf digitale Plattformen setzen.

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Kultur wird sichtbar

Von Theater, Musik, Tanz über Literatur und Film bis hin zu bildender Kunst – das kulturelle Angebot im Naturpark Gantrisch ist reichhaltig, wird aber noch wenig wahrgenommen. Der Zugang zum Kulturangebot ist nicht einfach, da ein Überblick und eine Informationsplattform für diese dynamische Szene fehlen. Dies soll sich nun ändern.

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Innovative Betriebe im Naturpark Gantrisch

Das Angebot an «gluschtigen» und genialen Produkten im Naturpark Gantrisch wird immer vielfältiger. In dieser Ausgabe wird eine alte und schmackhafte Getreidesorte und das «Bäupbärger» Bier vorgestellt. Beides vom Biohof Oberhäusern, auf dem sonst eigentlich vor allem Lege- und Junghennen sowie Mutterkühe leben. Eier und Fleisch werden ebenfalls im Hofladen angeboten.

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Freiwillige der Region: Danke für eure Arbeit

Um die Region Naturpark Gantrisch instand und attraktiv zu halten, braucht es Freiwillige. Das «Gantrischgebiet» ist seit Generationen auch ein beliebtes Naherholungsgebiet. Verstärkt durch die Corona-Pandemie sind in letzter Zeit noch mehr Besuchenden hierher gekommen. Der Druck steigt: auf die Besucherlenkung, und auf das Angebot. Menschen aus der Region helfen mit Herzblut mit, Klettersteig, Bikestrecken und Wanderwege aufrechtzuerhalten sowie Neues und Spannendes zu kreieren, vor allem auch im Kulturbereich.

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Mobilität unter der Lupe

Die Mobilität verursacht im Gantrischgebiet gemäss einer Studie der Universität Bern die grössten CO2-Emissionen. Gründe dafür sind, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung nie den öffentlichen Verkehr nutzt, 84% regelmässig mit dem Auto unterwegs sind und dass der Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge lediglich 4% ausmacht.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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