
Nach zwei von der Pandemie geprägten Jahren merkte manch einer, was alles gefehlt hat. Sozial und gesellschaftlich traditionsreiche Treffpunkte wie Jahrmärkte gehören dazu. Seit diesem Jahr werden sie wieder (mehr oder weniger) normal durchgeführt.

Er wurde an international renommierten Filmfestivals wie dem «Zurich Film Festival» gezeigt, gewann als «Bester Abschlussfilm 2022» einen Schweizer Filmpreis und ist seit Anfang September schweizweit im Kino zu sehen: «Love will come later». Regisseurin ist die junge Burgisteinerin Julia Furer. Sie will Geschichten erzählen und eine andere Perspektive eröffnen.

Eine ganze Borkenkäfer-Armee hält seit Anfang Juli die beiden Revierförster Pascal Jungo und Peter Piller sowie das gesamte Personal vom Forstbetrieb Schwyberg, auf Trab, um nicht zu sagen im Galopp. Eine frühe Reaktion ihrerseits soll verhindern, dass der Schutzwald seine Funktionen verliert.

Es sind in der ganzen Schweiz heisse Zeiten für das kühle Nass. Trinkwasser wird sogar im Gantrischgebiet, einem Wasserschloss des Landes, zu rarem Gut.

Zwölf Jugendliche und zwei Begleitpersonen werden in Sursee «ausgesetzt». Sie erhalten nur eine vereinfachte Landkarte und pro Person 32 Franken. Ihre Aufgabe: innert fünf Tagen zu Fuss nach Thurnen gelangen. Ohne Handy und Zelt muss die Gruppe sich selbst organisieren.

Seit diesem Jahr sind Stefan Morgeneggs «Gantrischfäger» auch in Belp präsent. Weil das dortige Team vollständig erhalten bleibt, begegnen Kunden weiterhin den bekannten Gesichtern.

Früher war es Eisen, später Öl und schon morgen wird Wasser der wertvollste Rohstoff weltweit sein. War die Schweiz bisher nicht für seine Rohstoffvorhaben bekannt, so dürfte sich das bald ändern. Goldgräberstimmung im Gantrischgebiet mit seinen Tausenden von Quellen. Jene, die weit oberhalb von Blumenstein den Namen «Blattenheid» trägt, ist die vielleicht potenteste der ganzen Schweiz.

Gäbe es in der Gürbe überhaupt noch eine Forelle ohne die Arbeit von Aschi Liniger, Jürg Balmer, Beat Bühlmann sowie ihren Kameradinnen und Kameraden? Wenngleich die Fischfreunde viel zu bescheiden sind, um das in dieser Klarheit zu sagen: die Vermutung liegt nahe, dass die Bachforelle ihr natürliches Habitat im Gürbetal ohne diesen Verein längst verloren hätte.

Als Jesus in Kana Wasser in Wein verwandelte, war dies längst nicht das einzige alkoholhaltige Getränk der Antike. Zahlreiche Funde deuten darauf hin, dass unsere Vorfahren schon vor 10’000 Jahren entdeckten, dass Getreidebrei zu gären beginnt. Heute ist die Beliebtheit von Bier ungebrochen, was die vielen Mikrobrauereien aus der Region beweisen.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.