
Die Gemeine Guggisberg und der Schwingklub Schwarzenburg applaudieren Beifall.
Fabian Staudenmann hat in der Saison 2023 stolze sieben Kranzfestsiege errungen.

Fabian Staudenmann hat in der Saison 2023 stolze sieben Kranzfestsiege errungen.

Laut den Veranstaltern war auch die diesjährige Open-Air-Austragung ein voller Erfolg, was unter anderem die über 10’000 angereisten Gäste beweisen. Mitorganisator Pascal Vonlanthen, der vielen als «Gustav» bekannt ist, zeigt sich über die Besucherzahl und das Festival sehr erfreut.

Drogenabhängigkeit, psychische Probleme oder Burnouts: Mit Ängsten kennen sich viele aus, denen die Pension Sonnhalde in der Plötschweid Unterschlupf bietet – und damit meist auch einen Lichtblick der Hoffnung. Familie Maag zog aus der Stadt aufs Land, um Menschen ein Zuhause auf Zeit zu geben, damit sie zur Ruhe, zu Freiheit und zu sich selbst finden können. Daneben wirken sie in der Region, setzen sich für Geflüchtete ein, züchten Schafe und pflanzen Kräuter an.

Ein Besuch des Festivals soll ein ganzheitliches Erlebnis für die ganze Familie sein. Dafür setzen sich das ehrenamtlich arbeitende OK und zahlreiche Freiwillige ein. Bekannte Bands und aufstrebende Talente bringen eine Fülle an Stilen und Projekten an den Schwarzsee.

Das Schweizer Volk stimmt alle Jahre darüber ab, ob sie Ihren Beruf im nächsten Jahr noch so ausüben dürfen wie bis anhin. Klingt das absurd? Willkommen in der Welt der Landwirtschaft, einer Welt voller Hoffnungen und Ängste. Viele davon politisch motiviert.

Freiwillige vor für den Gemeinderat! Viele Gemeinden im Verteilgebiet dieser Zeitung sind froh um jeden, der ein politisches Amt übernimmt. Während sich in der Wirtschaft und Verwaltung Jobsharing bereits etabliert hat, scheint die Politik in ihren Strukturen gefangen. Doch wäre geteilte Verantwortung in der kommunalen Exekutive überhaupt eine Lösung?

Als das «Echo von der Kaiseregg» im Herbst 2021 in die rund 3000 Haushalte von Plaffeien, Brünisried und Plasselb flatterte, wusste man noch nicht genau, welche Reaktionen aus der Bevölkerung zurückkommen würden. Würde es Ängste schüren oder ist es eine sinnvolle Sache? Und würde sich die Hoffnung bestätigen, dass der Gemeinderat seine Bevölkerung und das nächtliche Geschehen in der Gemeinde genügend gut kennt, um die Situation richtig einzuschätzen? Mit dem Gemeindeblatt wurde die Bevölkerung nämlich informiert, dass zwischen 1 und 5 Uhr die öffentliche Beleuchtung ausgeschaltet wird.

Bauernhof, Kinderheim, Pflegeeltern oder Psychiatrien: Tausende Schweizerinnen und Schweizer sind bis heute geprägt von ihrer Kindheit und Jugend als Verdingkinder, Fremdplatzierte oder Betroffene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. In verschiedenen Berner Gemeinden, darunter auch viele aus der Region Gantrisch, soll ihnen nun gedenkt werden.

Manche Kinder bringen auswärts keinen Ton heraus, sprechen und spielen daheim aber ungehemmt. Zwei Geschichten aus der Region Gantrisch zeigen: Die Angststörung selektiver Mutismus kann sich bis ins Erwachsenenalter auswirken, möglichst frühe Therapie zeigt meist aber gute Erfolge.

Wie soll es weitergehen, wenn ein Freund, ein Partner, ein Kind oder ein Elternteil stirbt? «Nach so einem erschütternden Erlebnis braucht es Zeit und Raum für Trauer», sagen Katharina Friederich und Magdalena Stöckli. Die beiden wissen, Trauer muss durchlebt werden, damit Heilung möglich ist. Doch das braucht Geduld, welche der schnelllebigen Gesellschaft abhanden gekommen ist. Deshalb haben die beiden ein Trauerkaffee gegründet.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.