
Nachhaltig und unabhängig werden
Thomas Gradwohl ist seit Febru-ar 2019 Leiter Kommerz und Mitglied der Geschäftsleitung. Er erklärt, was es auf sich hat mit dem neusten Produkt der Spar+Leihkasse Riggisberg AG.

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Eine ganze Borkenkäfer-Armee hält seit Anfang Juli die beiden Revierförster Pascal Jungo und Peter Piller sowie das gesamte Personal vom Forstbetrieb Schwyberg, auf Trab, um nicht zu sagen im Galopp. Eine frühe Reaktion ihrerseits soll verhindern, dass der Schutzwald seine Funktionen verliert.

Es sind in der ganzen Schweiz heisse Zeiten für das kühle Nass. Trinkwasser wird sogar im Gantrischgebiet, einem Wasserschloss des Landes, zu rarem Gut.

Früher war es Eisen, später Öl und schon morgen wird Wasser der wertvollste Rohstoff weltweit sein. War die Schweiz bisher nicht für seine Rohstoffvorhaben bekannt, so dürfte sich das bald ändern. Goldgräberstimmung im Gantrischgebiet mit seinen Tausenden von Quellen. Jene, die weit oberhalb von Blumenstein den Namen «Blattenheid» trägt, ist die vielleicht potenteste der ganzen Schweiz.

Gäbe es in der Gürbe überhaupt noch eine Forelle ohne die Arbeit von Aschi Liniger, Jürg Balmer, Beat Bühlmann sowie ihren Kameradinnen und Kameraden? Wenngleich die Fischfreunde viel zu bescheiden sind, um das in dieser Klarheit zu sagen: die Vermutung liegt nahe, dass die Bachforelle ihr natürliches Habitat im Gürbetal ohne diesen Verein längst verloren hätte.

Es gibt rund 1,4 Mio. Menschen, die in der Schweiz arbeiten und Steuern zahlen, ohne dass sie politisches Mitspracherecht geniessen. Es sind Ausländer mit einer Niederlassungsbewilligung (Ausweis C). 120 davon leben in Plaffeien. Hier dürfen sie, zumindest auf Gemeindeebene, wählen und abstimmen.

Symbole erinnern die Menschen daran, was einmal war, was bleiben sollte und was vielleicht wieder nötig wäre. Ein solches ist im Gantrischgebiet die «Stockhütte». Ein altes Gebäude im Besitz der noch jungen «Stiftung Pro Gantrisch»; aus gutem Grund.

Proppenvoll war der Saal im Restaurant «Bütschelegg», als Katharina Conradin (Naturpark Gantrisch) und Jürg Lüthi (Wirtschaftsvision Gantrisch) die Nominierten verkündeten. Dass diese mit dem Element Wasser viel gemeinsam haben, das wussten sie bis zu diesem Abend wohl selbst noch nicht.

Über 800 Schweizer Gemüse- und Wildpflanzensamen sind bei «Artha Samen» katalogisiert und werden sorgsam vermehrt. All jene, die noch sortenecht und unverändert sind. Ohne diese Arbeit, wären sie längst von den Massenproduktionen verdrängt worden und viele ausgestorben.

Ein Blick in die Pflanzen- und Artenvielfalt reicht, um die Natur als besten Lehrmeister für die eigene Scholle zu erkennen. Wer seinen Boden, die Pflanzen und Tiere beobachtet, der enthüllt nach und nach die ganz individuellen Geheimnisse jedes Gartens, um ihn farbenfroh und erntereich zu machen.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.
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