
Lange Zeit war das Gantrischgebiet nicht unbedingt ein Silicon-Valley an Innovationen. Doch das ändert sich zusehends. Jüngstes Beispiel ist der preisgekrönte Verein Altersnetzwerk REGION GANTRISCH, der Angebote und Informationen einer ganzen Region zusammennimmt, statt dass jede Gemeinde das Rad neu erfindet. Nun bekommt der Verein Schützenhilfe von einer weiteren Innovation.

Wolken umschmiegen die «Gastlosen». Ein paar Sonnenstrahlen quälen sich hinter einer Gewitterfront hervor. Kurz vor dem Regenguss sitzt Thomas Biasotto unweit des Jaunpasses hinter seiner Kamera und fängt die Mystik ein. Der einzigartige Moment wird zum ewigen Bild.

Sie dürften wesentlich mehr Sympathie geniessen als Wolf und Bär – spätestens seit ihre kultigen Vertreter «Gian» und «Giachen» für Graubünden Werbung machen: Steinböcke und -geissen. 30 Tiere sollen am Stockhorn in den kommenden drei Jahren ausgesetzt werden. Die ersten zupfen bereits heute an den dürren Halmen zwischen den Felsvorsprüngen unwegsamer Stellen.

Wer vor zirka 17’000 Jahren von Bern nach Meiringen wollte oder von Belp nach Wattenwil, brauchte ein Boot. Als sich der Aaregletscher in der letzten Eiszeit wieder zurückzog, verblieben gewaltige Wassermengen zwischen den Moränen: der Wendel- und der Gürbetaler-See.

Es gibt sie; die kleinen, persönlichen Institutionen, welche die Alterspflege individuell gestalten und dennoch oder vielleicht gerade deshalb hochprofessionell arbeiten. In Blumenstein geniessen die 14 Bewohnerinnen und Bewohner des «Wohlfühl-Heim» die Vorteile eines solchen Hauses.

Ein Resultat aus der Umfrage der Jugendarbeit Gantrisch überrascht: Die Jugendlichen wünschen sich mehr Zusammenarbeit mit der Politik. Sie wollen dort mitwirken, wo sie kaum Rechte haben, weil die Entscheidungen ihre eigene Zukunft tangieren. Kaufdorf reagiert nun.

Bildung bewegt. Auch politisch. Während der Gemeinderat in Kaufdorf gerne die Zusammenarbeit mit Belp gesucht hätte, entschied sich das Volk an der Gemeindeversammlung, mit Toffen zusammenzuspannen. Doch die Toffener müssen erst selbst noch darüber abstimmen, ob sie überhaupt ein neues Oberstufenschulhaus bauen wollen.

Das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland hat die Baubewilligung für einen neuen Seilpark in Rüschegg Eywald erteilt. Die alte Anlage in Längeneybad musste Ende 2021 geschlossen werden. Seither kämpfte Rolf Ryser mit Team gegen ein paar Beschwerden am neuen Standort und dadurch mit Verzögerugen.

Thomas Gradwohl ist seit Febru-ar 2019 Leiter Kommerz und Mitglied der Geschäftsleitung. Er erklärt, was es auf sich hat mit dem neusten Produkt der Spar+Leihkasse Riggisberg AG.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.