Autor: Sacha Jacqueroud

Sisyphusarbeit für die Gemeinden

Ein neues Quartier entsteht und muss erschlossen werden. Alte Leitungen gehen in die Brüche und müssen ersetzt werden. Wächst die Gemeinde, häufen sich die Eingriffe im unterirdischen Leitungssystem zusätzlich. Aufgaben, die besonders für kleinere Gemeinden mit mehreren Siedlungen herausfordernd sein können.

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Wir sind an der Quelle

So rein wie im Gantrisch-Gebiet fliesst das Wasser fast nirgends auf der Welt aus dem Hahnen. Wie sauber es ist, entscheidet der Boden, durch den das kühle Nass fliesst. Dabei löst das Wasser Mineralien und abgelagerte Stoffe auf. Nur sind die Filter vielerorts voll. Erschwerend kommt hinzu, dass mit den klimatischen Veränderungen unsere Quellen langsam versiegen. Wasser wird knapp; selbst bei uns.

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Ganzjahresschlaf

Eine clevere Strategie, ein junges Team und ein abgestimmtes Angebot. Das Start-up-Unternehmen «flyBair» hätte im letzten Jahr durchstarten sollen. Die Pandemie stutzte der Fluggesellschaft aber die Flügel. Mit Folgen für das laufende Jahr.

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Aus dem Dornröschenschlaf

Stolz thront das ehemalige Kurhotel hoch über Wattenwil. Fast scheint es, das Haus selber blicke auf die imposante Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau mit dem Thunsersee zu seinen Füssen. Dass die Stafelalp wieder in alter Schönheit erstahlt, verdankt sie der Initiative einer jungen Familie.

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Wer Blumen sät, hat Bienengäste

Was anfänglich als Hobby für die Pension gedacht war, bestimmt bereits heute das Leben der vierköpfigen Familie Zimmermann in Wattenwil. Sie umsorgen 15 Bienenvölker an drei verschiedenen Standorten. Ein Alltag im Dienste eines der wichtigsten Nutztiere der Welt.

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Eine Frage der Achtung

F78. Dieses Kürzel bezeichnet jene junge Wölfin, die in den letzten Monaten durch das Gantrischgebiet streift. Sie sorgt einerseits dafür, dass der Herdenschutzbeauftragte Peter Berger Risse erfassen muss. Sie erfreut andererseits jene Menschen, die sagen, die Gegend sei wie geschaffen für eine Wolfspopulation.

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Mit Herzblut zum Erfolg

Einst herrschte bittere Armut in der Gemeinde. Heute gedeiht der grossflächige Ort. Wie ist das möglich? Geht es nach dem Bauverwalter Peter Mohr, so verdankt Rüschegg diesen Erfolg in erster Linie seinen Bewohnerinnen und Bewohnern.

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Tesfom darf bleiben

Vor einigen Monaten berichteten wir über Tesfom, jenen Asylbewerber aus Eritrea, der in Thurnen die Ausbildung zum Maler absolviert und trotz bester Integration abgewiesen ist. Solche Fälle gibt es im ganzen Gebiet mehrere. Es kämpfen einzelne Menschen um ihr Schicksal, mitunter sogar um ihr Leben, gegen einen Staat und seine restriktiven Gesetze.

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Der Land-Tierarzt

W ie in der Humanmedizin, so in der Veterinärmedizin. Die Ärzte auf dem Land sind Alleskönner und noch viel mehr. Die Nachfolge dieser grossen Fussstapfen ist nicht immer einfach zu regeln, wie ein Besuch bei Ursula & Fritz Ohnewein aus Rüeggisberg zeigt.

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Der Tod wird totgeschwiegen

«Man sollte zwei Dinge mitbringen: grosse Ohren und viel Zeit», beschreibt Ursula Ohnewein ihre Aufgabe. Durch Zuhören und Zeit miteinander verbringen erhält man die Ideen, wie aus der verbleibenden Zeit eine gute wird. «Es geht also nicht um Sterbebegleitung, sondern um Lebenshilfe», fasst sie zusammen.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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