Autor: Nicole Dahinden

Der Spycherweg der Zukunft

Der Verein Pro Spycherweg wurde 2023 gegründet, um den beliebten «Spycherweg» von Lanzenhäusern nach Schwarzenburg zu revitalisieren. Die Mitglieder des Vereins haben sich zum Ziel gesetzt, einen alten Speicher zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Tatkräftige Mithilfe ist willkommen.

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Nächtliches Licht aus? – «Ich warte schon lange darauf»

Staunen beim Naturpark: Eine nicht repräsentative Umfrage unter den Leserinnen und Lesern der Gantrisch Zeitung und den lokalen Abonnentinnen und Abonnenten der Social-Media-Kanäle des Naturparks Gantrisch zeigt auf, dass das nächtliche Abschalten der Beleuchtung kaum Ängste schürt, aber schon lange erwartet wird. Dabei ist das Stromsparen nicht einmal der am häufigsten genannte Grund.

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«Die Nacht ist schön!»

Wie sich die Nacht ohne öffentliche Beleuchtung anfühlt, können Parkbewohnerinnen und Parkbewohner in der Nacht vom 8. auf den 9. September testen. Rund 20 Gemeinden in- und ausserhalb des Naturparks machen bei einem Pilotanlass mit, bei dem ein Teil oder die ganze Strassenbeleuchtung am Abend nicht eingeschaltet wird. Lichtsignalanlagen oder Bahnübergänge und -perrons sind davon nicht betroffen.

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Stell dir vor, das Licht geht aus

Als das «Echo von der Kaiseregg» im Herbst 2021 in die rund 3000 Haushalte von Plaffeien, Brünisried und Plasselb flatterte, wusste man noch nicht genau, welche Reaktionen aus der Bevölkerung zurückkommen würden. Würde es Ängste schüren oder ist es eine sinnvolle Sache? Und würde sich die Hoffnung bestätigen, dass der Gemeinderat seine Bevölkerung und das nächtliche Geschehen in der Gemeinde genügend gut kennt, um die Situation richtig einzuschätzen? Mit dem Gemeindeblatt wurde die Bevölkerung nämlich informiert, dass zwischen 1 und 5 Uhr die öffentliche Beleuchtung ausgeschaltet wird.

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Der Nacht ihren Wert zurückgeben

Wenn abends die Sonne zwischen Guggershörnli und Jura versinkt, wird der Naturpark zum Sternenpark. Um zu messen, wie sich der Nachthimmel über unseren schlafenden Köpfen verändert, gibt ein Monitoring Auskunft. Über den diesjährigen Stromsparmassnahmen im Bereich Licht ist entgegen den Hoffnungen leider kein neuer Stern aufgegangen.

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Schlafen unter der Schneedecke

Wie würden wir bei einem sportlichen Ausflug im Winter mit unseren Energiereserven haushalten, wenn wir nicht die Sicherheit hätten, dass am Abend in der warmen Stube ein währschaftes Znacht auf dem Tisch steht? Tatsächlich würden wir sie wohl etwas anders einteilen. Denn jede Anstrengung kostet Energie. Kann keine neue Energie zugeführt werden, ist das sparsame Haushalten damit überlebenswichtig. Dieser Herausforderung müssen sich die Wildtiere jeden Winter aufs Neue stellen. Dabei greifen sie auf erstaunliche Strategien zurück.

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Wenn alles schläft und einer wacht

Dann ist das eine Nachtwächterin oder ein Nachtwächter. Nachtwächter der besonderen Art und mit einem unendlichen Aufgabengebiet sind die Demonstratoren unserer Sternwarten im Gebiet. Sie demonstrieren Laien den Nachthimmel, indem sie uns mit Teleskopen in den Weltraum blicken lassen. Der Job mit den wohl meisten «Ahs» und «Oohs» hat momentan Nachwuchsprobleme, erlebt aber bald ein Revival.

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Schlafende kleine Zorros

Während sich rundherum der Frühling ausbreitet, denkt der Gartenschläfer noch nicht einmal ans Aufwachen. Schlafen ist seine Überlebensstrategie. Da die Bilch-Art nur im Schutz der Dunkelheit und – entgegen seinem Namen – meist im Wald unterwegs ist, bleibt der ausdauernde Schläfer mit der auffälligen Zorro-Maske vielerorts unentdeckt.

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Endlich: WAHOGA

Nein, das ist kein Nieser, sondern der Name der «Wald- und Holztage Gantrisch» in Rüsch­egg. Ursprünglich waren sie für das Jahr 2020 geplant. Nun sieht es für 2022 gut aus. 300 Schülerinnen und Schüler sowie 600 bis 1000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet. Die rund 30 Postenbetreibenden und das OK freuen sich: «Endlich starten wir in die heisse Phase der Planung.»

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Reisen mit dem Nachtkoffer

Das Leben in der Nacht ist heimlich. Unsere Augen sind zu schwach, um zu sehen, was vor sich geht. Und trotzdem übt die Dunkelheit und Stille jeden Abend wieder eine Faszination aus, der Viele nicht widerstehen können: Sie spazieren durch die Nacht, sie beobachten die Sterne, fotografieren die Milchstrasse.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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