
Gelebte Nachbarschaft
Gemeinsam grillieren, dazu entspannt Boccia oder Pétanque spielen, während sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben: Das soll dereinst beim Schulhaus Längenbühl möglich sein.

Gemeinsam grillieren, dazu entspannt Boccia oder Pétanque spielen, während sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben: Das soll dereinst beim Schulhaus Längenbühl möglich sein.

Vor knapp einem Jahr starteten die Bauarbeiten, nun hat es bereits die Feuertaufe hinter sich: das neue Feuerwehrmagazin der Gemeinde.

«Bäup luegt fürenang» drückt treffend aus, worum es bei der Sorgenden Gemeinde Belp geht: Menschen unterstützen sich gegenseitig – im Quartier, im Haus, im Verein – einfach dort, wo sich das Leben abspielt. Es geht also um gelebte nachbarschaftliche Solidarität und Hilfe.

Eine grosse Besucherumfrage auf dem Gurnigel hatte zum Ziel, das Handeln von Personen, die im Naturpark Freizeitaktivitäten ausüben, besser zu verstehen. Diese Forschungsarbeit wurde von Dr. Roger Bär der Uni Bern durchgeführt. Mit den Erkenntnissen erhofft sich der Naturpark Gantrisch, die Sensibilisierungsarbeiten wirksamer gestalten zu können.

Am 13. September bleiben im Rahmen der Gemeindeinitiative «Nacht der Sterne» die Strassenlampen in zahlreichen Dörfern und Städten ausgeschaltet. Die Gemeinden machen damit auf die Problematik der Lichtverschmutzung aufmerksam. Im Naturpark Gantrisch beteiligen sich mehrere Gemeinden – teils mit vollständiger Dunkelheit, teils durch Veranstaltungen, die das Bewusstsein für die Bedeutung der nächtlichen Dunkelheit stärken sollen.

Die Energieoffensive widmet sich einem neuen Thema: Wie gelingt nachhaltiges Bauen und Sanieren? Wie gehen das Bewahren einer hohen Baukultur und erneuerbare Energien zusammen? Und was zeichnet die Baukultur im regionalen Naturpark überhaupt aus? Diesen Fragen geht das erste regionale Forum Baukultur und Energie nach.

Um die tausend Mücken pro Nacht vertilgt sie – die geschwinde Jägerin ist zwar nur ein paar Gramm schwer, aber spielt eine wichtige Rolle als nächtliche Schädlingsbekämpferin. Die Kleine Hufeisennase ist jedoch eine Fledermausart, die als stark gefährdet gilt.

Prof. Christian Cajochen leitet das Institut für Chronobiologie der Universität Basel. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Auswirkungen von Licht auf unsere Gesundheit, erforscht, was unsere «innere Uhr» beeinflusst und berät Menschen, die schlecht schlafen. Christian Cajochen hat für seine Arbeit zahlreiche Preise gewonnen. Am diesjährigen Gantrisch Forum am 23. Oktober erwarten uns spannende Einblicke in seine Forschung.

Wenn abends Stille einkehrt und man sich noch eine ruhige Minute auf dem Balkon gönnt, man die kühle Nachtluft einsaugt und den Tag gedanklich passieren lässt, schweift nicht selten der Blick zum Firmament. Funkelnde Sterne zwinkern uns zu. Immer mal wieder helfen sie uns bei alltäglichen Entscheidungen. Aber plötzlich blendet die blinkende Leuchtreklame der Firma in der Nachbarschaft – und funkt mitten in unseren Dialog mit der Unendlichkeit?

In der Schweiz erzeugt die Bestäubung durch Insekten einen ökonomischen Mehrwert von schätzungsweise bis zu 479 Mio. Franken (Sutter et al. 2017). Viele Wildpflanzen und 75 % der Nutzpflanzen sind vollständig oder teilweise auf die Bestäubung durch blütenbesuchende Tiere angewiesen. Zu den bedeutendsten Nutzpflanzen zählen hierbei Öl- und Hülsenfrüchte wie Raps und Sojabohnen (ca. 40 %), Obstpflanzen (ebenfalls ca. 40 %) sowie Gemüse (ca. 20 %). Bei der Bestäubung spielen auch nachtaktive Insekten eine wichtige Rolle für zahlreiche Pflanzenarten. Welche Insekten dies sind und wie stark sie bedroht sind, wird am Forschungszentrum Agroscope und an der Universität Zürich unter der Leitung von PD Dr. Eva Knop untersucht.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.