
Herausforderung Betreuung
Die Umstellung auf das System Kibon sollte kaum mehr als eine Formsache sein. Für viele Familien bedeutet sie aber den Verlust von bezahlbaren Kinderbetreuungsplätzen.

Die Umstellung auf das System Kibon sollte kaum mehr als eine Formsache sein. Für viele Familien bedeutet sie aber den Verlust von bezahlbaren Kinderbetreuungsplätzen.

Einige Fragen, vereinzelt Kritik, verbreitet Anerkennung und Dankbarkeit: An den Gemeindeversammlungen im Naturpark Gantrisch zeigte sich, dass der Park von der Bevölkerung getragen wird.

Viele Menschen bringen mentale Stärke vor allem mit dem Sport in Verbindung – Fokus, Durchhaltewillen etc. Wir wissen, dass sie im Wettkampf nebst den Fähigkeiten und regelmässigem Training matchentscheidend sein kann.

Rhonda Dorsey-Moser will eine Torte für einen Kindergeburtstag backen und ist dabei so gut, dass es Wellen schlägt. Inzwischen hat sie ihre eigene kleine Tortenbäckerei gegründet.

Oft trügt die Idylle vom heimeligen Bauernhof: Mehrere Generationen unter einem Dach und Druck von aussen können Landwirte zur Verzweiflung treiben. Umso wichtiger, dass sie sich rechtzeitig Hilfe bei einer Vertrauens- oder Fachperson holen.

Für Marianne und Röbi Haeni ist Landwirtschaft eine Frage der Haltung. Wie man mit den Lebenskräften von Tier, Pflanze, Boden und Mensch umgeht und sie aus dem Potential des Standortes weiterentwickelt. Seit 32 Jahren bewirtschaften sie den «Steiacher» in Guggisberg deshalb biodynamisch.

Es ist Frühling und schon bald werden die ersten Rehgeissen ihre Rehkitze in die Felder der Landwirtschaft setzen. Die Rehkitze sind dort gut geschützt vor natürlichen Feinden, denn sie geben noch keinen Körpergeruch ab und sind so für die Fressfeinde kaum auffindbar. Was in der Natur gut funktioniert, ist aber kein Schutz vor den Mähmaschinen. Werden die Felder gemäht, sind die Rehkitze dem Mähwerkzeug schutzlos ausgeliefert.

«Petra», «Sabine», «Tomris», «Bianca» und einige mehr – diesen Winter zogen gleich mehrere Sturmtiefs über die Schweiz und weckten Erinnerungen an «Burglind». Wie erging es unseren Wäldern bei diesen «Starkwindereignissen», wie es im Fachjargon heisst?

Auf der Erde werde es eng, doch Platz habe es genug: Ruth Sutter ist überzeugt, dass viele Landflächen an glückliche Hobbygärtnerinnen und -gärtner vermittelt werden können. Ihre Website hilft Suchenden, zueinander zu finden.

Zum vierten Mal vergaben der Naturpark und die Wirtschafts-Vision Gantrisch den Innovationspreis. Das Hotel Schloss Gerzensee bot den würdigen Rahmen für eine Verleihung, deren Preisträger weit über die Parkgrenzen hinaus Beachtung verdienen.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.