
Frischer Wind im Berghaus Gurnigel
Die neuen Geschäftsleiter bringen Leben ins Berghaus: Ab sofort ist das Restaurant täglich geöffnet. Zudem wird es vom Selfservice- zum Restaurant mit Bedienung.

Die neuen Geschäftsleiter bringen Leben ins Berghaus: Ab sofort ist das Restaurant täglich geöffnet. Zudem wird es vom Selfservice- zum Restaurant mit Bedienung.

Nach fünf Jahren ist das «klangantrisch» aus Riggisberg nicht mehr wegzudenken.
Christine Bär-Zehnder ist Vorstandsmitglied des Vereins «klangantrisch» und verantwortlich für das Ressort Kommunikation und regionale Vernetzung.

Aufgeregt laufen die Wollschweine auf den Zaun zu. Sehen sie Anna oder Christian Böhlen, gibt es meist etwas zu fressen. Nebenan schaukeln die Leinblüten im Wind, die Lupinen reifen an der Sonne.

18 Monate alt ist die Firma GantrischPlus AG inzwischen. Aus 11 Aktionärinnen und Aktionären sind über 80 geworden (und im September kommen weitere 40 dazu), das Gurnigel Berghaus entwickelt sich schrittweise zum Parkzentrum, eine Leistungsvereinbarung mit Bern Tourismus ist unterschriftsreif.

«Finde heraus, was in dir ist – draussen» – Das Motto des Gantrisch Trails ist klar: In der freien Natur sollen sowohl körperliche wie auch psychische Grenzen ausgelotet werden, um das eigene Potenzial erfahren zu können.

Bereits vor über 100 Jahren massen sich am Gurnigel Rennfahrer im Passfahren. Heuer findet eine besondere Jubiläumsausgabe statt – gegen 15000 Motorsportfans werden erwartet.

Die Trägerschaft Naturpark Gantrisch ist wichtig für die Zusammenarbeit unter den Gemeinden. Sich gemeinsam einsetzen, in und für die Region. Für den Tourismus, die Wirtschaft, die Umwelt. Alles hat Platz.

Was entsteht aus gefällten Fichten, Buchen oder Tannen und wer verarbeitet sie? Die «Gantrisch Zeitung» hat einige «Holzbetriebe» in der Region besucht.

Der Gemeinderat von Riggisberg unterstützt den Seilpark Gantrisch mit einem Beitrag und setzt sich gegen das Gebahren des Kantons zur Wehr.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.